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Über 70 Prozent der Vielreisenden setzen Firmenkreditkarten ein. Parallel dazu nutzen sie das Buchungsportal des Anbieters. Noch arbeiten die Stadtwerke zwar mit einer getrennten Personal-Software, am integrierten Abrechnungssystem von Corporate World sind die Stadtwerke aber interessiert. Entscheidungen sollen bis 2010 fallen. Vor fast drei Jahren analysierte Breuer das Reiseverhalten seiner Kollegen – als Grundlage einer überarbeiteten, firmeninternen Reiserichtlinie. „Wenn Reisende selbst buchen, dann sind Richtlinien das A und O, damit nichts aus dem Ruder läuft“, betont er.
Und die sind bei den Stadtwerken klar formuliert: Bis zur einer Strecke von 250 Kilometern ist die Zweite Klasse der Bahn vorgeschrieben. „Auch Kilometergeld für den PKW gibt es nur bis zu dieser Grenze“, sagt Breuer. Danach gilt – für Bahn wie für Flug – das Best-Buy-Prinzip: Die günstigste Rate gewinnt. Dass die Mitarbeiter neben Düsseldorf den Billigflug-Airport Köln gut erreichen können, ist ein Standortvorteil der Stadtwerke. „Dennoch fahren viele lieber Erster Klasse mit der Bahn, um in Ruhe zu arbeiten.“
Gefragt nach seiner wichtigsten Aufgabe, antwortet er ohne Zögern: „die Reisenden beraten“. Wie gut er dies beherrscht, zeigt die Tatsache, dass er seit Neuestem auch für den Entsorger Awista, eine Tochter der Stadtwerke, das Travel Management leitet. Und dass seine Kollegen ihn regelmäßig nach den besten Internet-Tipps bei Bahn und Flug fragen.