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Frisches Geld für Dreamcheaper

Dreamcheaper erhält in einer zweiten Finanzierungsrunde 1,5 Mio. Euro. Das Berliner Start-up will mit Umbuchungen von Hotels Preisvorteile für Kunden erzielen.

19.04.2017, 11:24 Uhr

Dream Cheaper erhöht die Finanzierung von bislang einer Million Euro auf insgesamt 2,5 Mio. Euro. Wie das Start-up mitteilte, sind an der zweiten Finanzierungsrunde die Hauptinvestoren Holtzbrinck Ventures und Tru Venturo sowie einige der bisherigen privaten Geldgeber beteiligt.

Das Start-up will Kunden helfen, Hotel-Preisschwankungen zu nutzen. Wer ein Hotelzimmer gebucht hat, leitet die Buchungsbestätigung an Dreamcheaper weiter – findet das Start-up einen besseren Preis, wird für den Kunden umgebucht. Mehr als hundert Buchungsportale und Bettenbanken durchsucht das Unternehmen nach eigenen Angaben mit Hilfe eines automatisierten Preisvergleichs. Der Nutzer zahlt für den Service erst im Erfolgsfall, Dreamcheaper behält dann 20 Prozent des ersparten Betrags ein.

Die jetzt generierten zusätzlichen Finanzmittel sollen in Technik und die Einführung zusätzlicher Features fließen, so das Start-up. Geplant sei etwa eine alternative Hotelsuche, sodass Kunden neben dem Preisvergleich für das bereits gebuchte Hotel auch Angebote von vergleichbaren Hotels erhalten sollen. Zum Hochsommer soll das Feature zur Verfügung stehen. Dreamcheaper beschäftigt in Berlin knapp zehn Mitarbeiter, die Entwickler arbeiten von Vietnam aus.

Das Start-up steht mit der Geschäftsidee nicht allein da. Die US-Portale Tingo und Yapta bieten einen ähnlichen Service an. Der deutsche Mitbewerber Triprebel meldete im Januar Insolvenz an. Es seien keine weiteren Investoren gefunden worden, hieß es. (HD)

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