Starwood-Übernahme

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Marriott erhöht Angebot

Das Bieterrennen um die Starwood Hotels & Resorts geht in die nächste Runde: Marriott-CEO Arne Sorenson hat jetzt ein neues Angebot vorgelegt und hat damit die Offerte der Anbang-Gruppe zunächst ausgestochen.

21.03.2016, 14:56 Uhr
Marriott-CEO Arne Sorenson hat das Angebot der Anbang-Gruppe für die Starwood Hotels postwendend gekontert.
Foto: Marriott

Der Vorstand der Starwood Hotels & Resorts hat das nachgebesserte Übernahmeangebot der Marriott-Gruppe positiv aufgenommen. Die Offerte sei im Vergleich zum Angebot eines Konsortiums rund um das chinesische Immobilien- und Versicherungsunternehmen Anbang der „überlegenere Vorschlag“.

So bietet Marriott für den kleineren Wettbewerber nun insgesamt 13,6 Mrd. US-Dollar. Diese Summe entspricht 85,36 Dollar pro Starwood-Aktie. Wobei Marriott den Starwood-Aktionären 21 Dollar pro Anteilsschein in bar auszahlen will und die restliche Summe in Form von Marriott-Anteilen anbietet.

Ursprünglich hatte Marriott rund 12,2 Mrd. Dollar für Starwood geboten. Wobei der aktuell drittgrößte Hotelkonzern der Welt allerdings nur zwei Dollar in bar pro Aktie auszahlen wollte.

Ende vergangener Woche hatte ein Konsortium um den Anbang-Konzern aus China ein deutlich attraktives Angebot vorgelegt. Der Starwood-Vorstand war daraufhin von der geplanten Übernahme durch Marriott abgerückt und hatte die Anbang-Offerte favorisiert. Allerdings wurde Marriott bis zum 28. März Zeit gelassen, das ursprünliche Angebot noch einmal nachzubessern. Genau das hat Marriott nun getan und ist in der Starwood-Chefetage nun wieder Übernahmefavorit.

Bleibt es bei dieser Entscheidung, würde Marriott durch den Starwood-Kauf zur größten Hotelgruppe der Welt aufsteigen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Anbang-Gruppe nun ebenfalls nachzieht und wie viele Runden das Bieterrennen um Starwood dann noch dreht. (MAJ)

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