Streik

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Lufthansa und Piloten treffen sich

Die Fronten allerdings sind auch nach dem Ausstand weiterhin verhärtet. Bereits nach Ostern drohen neue Streiks.

09.04.2014, 08:41 Uhr
LH-Finanzchefin Simone Menne geht von einem zweistelligen Millionenschaden aus.
Foto: DLH

Für den morgigen Donnerstag haben sich Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem ersten Treffen nach dem Streik verabredet. Das aber dürfte zunächst nicht mehr als eine Annäherung sein, denn die Fronten in den Streitfragen gelten nach wie vor als verhärtet. Keine der beiden Seiten scheint zu einer Abkehr von ihrer Sichtweise bereit zu sein.

Sollte es bei dem Treffen nicht zur Festlegung neuer Verhandlungen kommen, dann drohen nach Ostern womöglich neue Streiks. Es geht um höhere Gehälter und die Übergangsrenten für rund 5400 Piloten der Lufthansa, der Tochter Germanwings und der Lufthansa Cargo. Die VC fordert ein Lohnplus von 10 Prozent sowie Rente ab 55 Jahren. Die Lufthansa bot bislang lediglich eine 5-prozentige Gehaltserhöhung und Rente ab 61 Jahren, da wegen der niedrigen Zinsen alles andere nicht mehr bezahlbar sei.

In der vorigen Woche war es zu einem dreitägigen Streik der Piloten gekommen. 3800 Flüge waren gestrichen worden, und 425.000 Passagiere waren von dieser längsten Arbeitsniederlegung in der Lufthansa-Geschichte betroffen. Der Schaden für das Unternehmen liege im „höheren zweistelligen Millionen-Bereich“, teilte der Konzern mit.

Der Flugbetrieb läuft wieder reibungslos. Lediglich am Samstag waren aus operationellen Gründen noch 40 Flüge gestrichen worden.

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