Sudan-Einreise

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Nur noch mit Stempelkissen

Manuell statt elektronisch: Wer in den afrikanischen Staat reisen will, muss seine Fingerabdrücke auf dem Visumantrag hinterlassen.

25.04.2014, 14:35 Uhr
Der Sudan ist flächenmäßig fünfmal so groß wie Deutschland.
Foto: Wikimedia

Das teilt Visumpoint mit Berufung auf die sudanesische Botschaft in Berlin mit. Demnach ist ab sofort für die Beantragung eines Visum für den Sudan der Nachweis der persönlichen Identität nötig. Dieser soll mittels Fingerabdrücken geschehen. Auf dem neuen Visumantrag existieren nun zwei Felder für die Daumenabdrücke.

Neben dem ausgefüllten Visumantrag sind Passfoto, ein mindestens 6 Monate gültiger Reisepass mit drei leeren Seiten sowie eine Bestätigung über den Hin- und Rückflug nötig. Bei touristischen Reisen ist zusätzlich der Nachweis einer Hotelreservierung der privaten Übernachtung oder eine schriftliche Einladung des sudanesischen Gastgebers erforderlich. Bei Geschäftsreisen sind mit einem Schreiben der entsendenden deutschen Firma Zweck, Dauer und Kostenübernahme der Reise nachzuweisen.

Die Bearbeitungszeit bei der Botschaft in Berlin beträgt 7 bis 15 Tage, eine Expressbearbeitung innerhalb von 3 bis 7 Tagen ist ebenfalls möglich. Kostenje nach Visumkategorie 40 bis 300 Euro.

Wie Einreisende technisch beim Fingerabdruck vorgehen sollten, hat Visumpoint-Chef Alexander Langhans recheriert. „Es eignen sich handelsübliche Stempelkissen und Stempelfarbe, die man online oder im Schreibwarenladen für weniger als fünf Euro erwerben kann“, so Langhans. Zur Not könnten aber auch der Inhalt einer Tintenpatrone eines Füllfederhalters oder ein normaler Spülschwamm genutzt werden.

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