Terror in Brüssel

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Airports intensivieren Sicherheitsmaßnahmen

Nach dem Terroranschlag auf dem Brüsseler Flughafen wurden die Sicherheitsmaßnahmen an etlichen europäischen Airports erhöht. Der deutsche Flughafen-Verband reagiert betroffen.

22.03.2016, 11:47 Uhr

„Wir sind schockiert, dass der Luftverkehr Zielscheibe eines terroristischen Anschlags geworden ist“, sagt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Zwar gibt es noch „keine abschließende Beurteilung der Lage in Brüssel“, dennoch werde vorsorglich schon einmal darauf reagiert. Beisel sagt: „Die Sicherheitsmaßnahmen wurden auch an den deutschen Flughäfen intensiviert. Die deutschen Flughäfen setzen alles daran, die Bundespolizei und Behörden bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen.“

„Wir haben die Maßnahmen intensiviert“, sagte zudem eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam. Konkret sei das im Bereich der deutsch-belgischen Grenze der Fall. Hinzu kommen demnach verstärkte Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen im Land. Auch die Schutzausrüstung der Bundespolizisten sei erhöht worden. Am Morgen hatte die Bundespolizei in Frankfurt bereits angekündigt, die Kontrollen am größten deutschen Flughafen zu verschärfen.

Nach dem Terroranschlag auf dem Brüsseler Flughafen sind in Polen die Sicherheitsmaßnahmen auf den Flughäfen erhöht worden. Eine Sprecherin des Grenzschutzes sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP, auf den Flughäfen des Landes seien mehr Beamte in Uniform und in Zivil im Einsatz und kontrollierten sowohl im Sicherheitsbereich als auch in den allgemein zugänglichen Teilen der Gebäude. Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo setzte am Vormittag die Sitzung eines Sicherheitsstabes an. (LS/dpa)

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