Terror und Flüchtlinge

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Ausweis sollte immer mit

Die von vielen Ländern wieder eingeführten Grenzkontrollen erschweren das Reisen auch für Business Traveller. Auch im Schengen-Raum geht es ohne Ausweis oft nicht mehr.

18.01.2016, 13:42 Uhr

In den vergangenen Wochen häufen sich Berichte von Geschäftsreisenden, die innerhalb des Schengen-Raums ohne Personalausweis oder Reisepass unterwegs waren und dadurch Probleme bekamen. Teilnehmer der BME-Fachgruppe Travel Management berichteten auf ihrer jüngsten Sitzung, dass Reisende zwar zum Teil in Länder wie Italien einreisen konnten, sie aber nicht mehr hinausgelassen wurden. Der Ausweis musste extra eingeflogen werden.

„Travel Manager sollten ihre Kollegen darüber informieren, dass sie bei jeder Reise ihren Ausweis einstecken sollten“, rät die Fachgruppe angesichts der Tatsache, dass mehrere EU-Staaten wegen der Flüchtlingskrise und der Terrorgefahr Grenzkontrollen wieder eingeführt haben. Das gilt beispielsweise für Dänemark und Schweden, aber auch für Belgien. Andere Staaten wie Italien machen Stichproben.

Ratlosigkeit herrscht hingegen bei der Frage, was Unternehmen sonst noch tun können oder sollten, um ihre Reisenden vor Terroranschlägen wie in Paris oder vor Übergriffen wie in Köln zu schützen. Paris- oder Köln-Reisen gänzlich auf den Index zu setzen, sei übertrieben – zumal derartige Ereignisse inzwischen überall möglich scheinen.

Wo noch nicht geschehen, sollte in jedem Fall ein Travel Risk Management aufgebaut werden, das neben einem Tracking der Reisenden auch Notfallpläne samt einer klaren Verteilung der Kompetenzen umfasst. „Bei Gefahr muss es jemanden geben, der sofort entscheiden kann, auch wenn es um sehr hohe Geldbeträge etwa für Evakuierungen geht“, so die Gruppe. Ist dies nicht der Fall, geht in einer Notsituation wertvolle Zeit verloren. Auch sollten Kontakte zum Security Management des eigenen Unternehmens geknüpft werden, um gemeinsam entsprechende Pläne zu entwickeln. (OG)

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