Es ist noch nicht lange her, da war man in der Schweiz gar nicht gut auf Deutschland zu sprechen. Der Kauf diverser illegaler CDs mit sensiblen Daten von deutschen Kunden Schweizer Banken durch die hiesigen Finanzbehörden sorgte für Unmut. Rüttelte der Erwerb doch am Bankgeheimnis – und da versteht der Schweizer absolut keinen Spaß.
Mittlerweile hat sich die Aufregung aber wieder gelegt. Was nicht überrascht. Schließlich ist Deutschland der wichtigste Handelspartner der Eidgenossen. Dies mag auch an der problemlosen Verständigung liegen. Schließlich zählt die deutsche Sprache neben Französisch, Italienisch und Rätoromanisch zu den vier Amtssprachen des Landes. Um dabei keine der vier Sprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz „CH“. Dies steht für Confoederatio Helvetica und ist die lateinische Bezeichnung der Eidgenossenschaft. Womit die Schweiz ihrem Ruf als neutralem Staat durchaus gerecht wird.
Kleidung: as so genannte Business Outfit ist abhängig von Position und Branche. Bei Banken ist ein dunkler Anzug oder ein ebensolches Kostüm oder Hosenanzug Pflicht. In der Werbebranche darf es ruhig etwas bunter und flippiger sein.
Pünktlichkeit: Der Schweizer erwartet das pünktliche Erscheinen seiner Geschäftspartner. Allenfalls Verspätungen von wenigen Minuten werden toleriert.
Begrüßung: Zur Begrüßung und zur Verabschiedung reicht man sich die Hand. Nur wenn man sich schon etwas besser kennt, gibt es auch Wangenküsse und Umarmungen.
Verhandlungen: Von langwierigen Diskussionen hält der Eidgenosse nur wenig. Es wird zielgerichtet und effizient verhandelt. Dabei wird eine klare Sprache favorisiert.
Tabus: Beim Small Talk sollte die Alpenrepublik nicht als „kleiner Nachbar“ Deutschlands bezeichnet werden. Zu den kritischen Themen gehören das Bankgeheimnis und ein EU-Beitritt der Schweiz.
Quelle: Company Tip