Trends in der Hotellerie

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So sieht das Hotel der Zukunft aus

Das Hotelzimmer der Zukunft ist durch und durch vernetzt: Selbst den Saugroboter kann der Gast digital in Kraft setzen. Ganz ohne die persönliche Begrüßung geht es dann aber doch nicht. Wir stellen acht Trends in der Hotellerie vor.

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von Sabine Neumann, 06.09.2016, 08:00 Uhr
Wie in der Raumkapsel: Übernachten 2020.
Foto: Lava

Das Licht schaltet sich automatisch beim Betreten des Zimmers an. Auf dem Schreibtisch liegt ein Tablet, das sowohl mit Fernseher als auch Zimmerservice und sämtlichen Internet-Diensten verbindet. Und die auf Wunsch des Gastes vorgenommene Reinigung erledigt ein Staubsauger-Roboter sofort auf Knopfdruck. Alles scheint perfekt: Im Herzen des Ruhrgebiets, in Duisburg, befindet sich seit einigen Jahren das Hotelzimmer des Jahres 2020. Es soll seine Bewohner wunschlos glücklich machen – dank umfassender Vernetzung. Einziges Manko: Einchecken kann in diesem Haus noch kein einziger Geschäftsreisender, denn in Duisburg wird noch geforscht.

Das Zimmer gehört zum Forschungsvorhaben „Future Hotel“ des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart. Im Innovationszentrum „in Haus 2“ im Ruhrgebiet setzen die Wissenschaftler immer wieder neue Lösungen und prototypische Entwicklungen um. Aber auch in Stuttgart selbst sind die Hotelforscher aktiv. Im dort bestehenden „Urban Living Lab“ entwickelt man innovative Techniken, die dann im Rahmen des Verbundprojektes „Future Hotel“ erforscht werden (www.futurehotel.de). Diese reichen vom Gäste-Stadtrundgang über die Rezeption bis hin zum Hotelzimmer. Einige Ketten wie Hilton, 25 Hours oder TUI Hotels beteiligen sich an dem Forschungsvorhaben. Das IAO koordiniert das Ganze.

Auch wenn immer noch viel geforscht wird, ein „Hotel der Zukunft“ gibt es bereits: Mitten in Wien, direkt neben dem Hauptbahnhof, liegt das Drei-Sterne-Hotel Schani. „In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO wurde im vergangenen Jahr der Prototyp eines Hotels des 21. Jahrhunderts eröffnet“, sagt Vanessa Borkmann. Hier ist man ganz wissenschaftlich auf die Gästewünsche eingegangen. Eine individuelle Zimmerauswahl ist ebenso möglich wie mobiler Check-in und Check-out, der Zugangscode für das Wunschzimmer auf dem Smartphone oder die digitale Bearbeitung des Meldezettels.

Platz fürs gemeinsame Arbeiten

In der Lobby steht ein Co-Working Space für geschäftliche Besprechungen zur Verfügung. Aber nicht nur, denn dieser Raum kann unter dem Namen „Your Space“ nach dem Prinzip der Sharing Economy vielseitig genutzt werden: als Arbeitsplatz, für Gespräche, zum Entspannen – oder als Café. Die Atmosphäre entspricht derjenigen des Wiener Kaffeehausstils, den es seit 150 Jahren gibt.

 
 
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