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Gemeinsame Fahrten in Deutschland

Der Fahrdienst-Vermittler Uber musste das Geschäft nach Gerichtsentscheidungen Stück für Stück zurücksetzen. Jetzt verspricht der neue Deutschland-Chef Christian Freese einen „partnerschaftlichen Ansatz“.

11.12.2015, 09:25 Uhr
Christian Freese ist seit diesem Herbst Deutschland-Chef von Uber.
Foto: Die Hoffotografen

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber will in Deutschland möglichst schnell einen neuen Dienst einführen, bei dem sich mehrere Passagiere eine Fahrt teilen können. Er könne zwar noch keinen konkreten Starttermin für den Service mit dem Namen Uber Pool nennen, sagte Deutschland-Chef Christian Freese der Deutschen Presse-Agentur. „Aber es wäre schön, wenn es nächstes Jahr soweit wäre.“

Das Angebot, dass es bisher in 16 Städten wie New York, London oder Paris gibt, basiert auf dem Dienst Uber X, bei dem professionelle Fahrer Passagiere mit Mietwagen befördern. Bei einer Uber-X-Bestellung soll die Plattform binnen Sekunden potenzielle andere Fahrgäste finden, die in die gleiche Richtung möchten. „Die Passagiere können sich dann die Fahrtkosten teilen“, erläuterte Freese. Der Markt müsse dafür „natürlich eine gewisse Reife haben“, räumte er ein.

Das besonders heftig umstrittene Angebot Uber Pop, bei dem Privatleute Fahrgäste mit ihren eigenen Autos befördern konnten, werde nicht wiederkommen, sagte Freese. „Ich glaube nicht, dass wir Uber Pop in Europa zurückbringen würden, daran arbeite ich nicht.“ Uber werbe jetzt dafür, punktuell Gesetze zu reformieren. Dabei gehe es unter anderem um die Rückkehrpflicht, bei der ein Mietwagen nach einem Auftrag zum Standort der Firma zurückfahren muss. (dpa)

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