Übernahme

(0)

Chinesen wollen Flughafen Hahn kaufen

Chinesen wollen den Hunsrück-Flughafen Hahn kaufen. Aus Kreisen der Luftfahrt wurde der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass mindestens einer der drei verbliebenen Bieter aus dem Reich der Mitte kommt.

12.01.2016, 18:58 Uhr
Der von Fracht- und Billigflügen geprägte Flughafen Hahn soll einen neuen Eigentümer finden.
Foto: Frankfurt Hahn Airport

Dieser habe sich den kriselnden Airport bereits angeschaut. Zuvor hatte die „Rhein-Zeitung“ berichtet, dass die drei Interessenten wohl „überwiegend oder gar ausschließlich chinesischer Herkunft“ seien. Sie würden in vertraulichen Unterlagen „mit asiatischen Städtenamen verschlüsselt“.

Hahn-Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro sprach von „substanziellen Angeboten“, hüllte sich aber ansonsten in Schweigen. „Es ist ein laufendes Ausschreibungsverfahren. Wenn man darüber redet, kann man es gefährden“, teilte er der dpa mit. Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvize Alexander Licht sagte: „Die Vermutung liegt nahe, dass die verbliebenen Bieter sehr stark asiatisch dominiert sind.“

Bis zum Frühjahr soll der Flughafen verkauft sein. 2016 wird ein Defizit von fast 16 Mio. Euro erwartet. Der Airport gehört zu 82,5 Prozent Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen. Die CDU-Opposition in Rheinland-Pfalz sieht ihn in einer dramatischen Lage. Rot-Grün verschleiere dies vor der Landtagswahl am 13. März. Die Regierung zeigt sich hinsichtlich eines Verkaufs optimistisch. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Korean Air
(0)

Strafgebühr für No-Shows

Passagiere, die ihren gebuchten Flug nicht antreten, zahlen künftig 120 US-Dollar Strafe. Das gilt nicht, wenn sie vorher rechtmäßig stornieren. mehr

 

BTW
(0)

Merkel beim Tourismusgipfel

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt zum Gipfel des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). Außerdem geht um es den interkulturellen Dialog und Digitalisierung. mehr

 

Hotellerie
(0)

Millionenspritze für Dorint

Die Hotelkette Dorint will ihre verlustreichen Häuser in Amsterdam, Neuss und Potsdam abstoßen. Laut Medienberichten will will Miteigentümer Dirk Iserlohe außerdem 60 Millionen Euro für eine neue Gesellschaft einsammeln. mehr

 

Finanzen und Beteiligung
(0)

Dobrindts Verkehrswegeplan in der Kritik

270 Milliarden Euro: So viel will die Bundesregierung bis 2030 in Straßen, Schienen und Wasserwege stecken. Von Umweltschützern und der Opposition gibt es viel Gegenwind für Verkehrsminister Dobrindt. Es geht ihnen um Grundsätzliches. mehr

 
© 2016 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media