Überstunden

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Air Berlin will Zuschläge für Piloten aussetzen

Aus Sorge vor Terroranschlägen zögern manche Urlauber, einen Flug zu buchen. Das spürt auch Air Berlin und will den Piloten Zuschläge später zahlen. Doch das letzte Wort ist darüber nicht gesprochen.

19.02.2016, 18:00 Uhr
Air Berlin verhandelt mit den Piloten zurzeit auch über einen neuen Tarifvertrag.
Foto: lenthe/touristik-foto.de

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will die Zahlung von Überstundenzuschlägen an seine Piloten vorübergehend aussetzen. Darüber liefen Gespräche mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, sagte ein Sprecher am Freitag. Er bestätigte damit einen „Spiegel“-Bericht. Nach dem Tarifvertrag seien solche Verhandlungen „im Falle von Produktionsrücknahmen aufgrund geopolitisch oder durch Naturgewalten bedingte Geschäftseinbrüche“ möglich, teilte der Sprecher mit Hintergrund sind die Terroranschläge in Paris und in der Türkei, die die Nachfrage auf bestimmten Strecken sinken ließen.

Die Piloten seien schriftlich über das Vorhaben informiert worden. Cockpit ist jedoch noch nicht überzeugt. „Wir halten das für tarifvertragswidrig“, sagte der Vorsitzende für Tarifpolitik, Ingolf Schumacher. Man sei aber in Gesprächen. Air Berlin kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. Um Kosten zu senken, hat das Management auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet, zudem dürfen den Beschäftigten Überstunden nicht mehr ausbezahlt werden. Das Unternehmen kündigte am Freitag weitere Neubesetzungen im Vorstand an (siehe Link). (dpa)

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