(Update) Bahn

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Sturm legt Norddeutschland lahm

Die Deutsche Bahn und auch die Nordwestbahn haben aufgrund heftiger Unwetter am Nachmittag den Betrieb in weiten Teilen von Norddeutschland eingestellt.

von Georg Jegminat, Rita Münck, 28.10.2013, 16:41 Uhr

Umgekippte Bäume im Gleisbett und andere Sturmfolgen erschweren in weiten Teilen des Nordens derzeit den Bahnbetrieb. Bereits um 14.30 Uhr ist der komplette Regionalverkehr der Deutschen Bahn in Schleswig-Holstein zum Erliegen gekommen. Nach und nach wurden die Strecken zwischen Minden und Hannover, zwischen Emden und Leer, Stubben und Bremerhaven gesperrt.

Auch die wichtigen Fernverbindungen zwischen Bremen und Hannover bei Hagen sowie zwischen Bremen und Hamburg bei Sottrum wurden blockiert.

In Hamburg ist es zudem zu starken Beeinträchtigungen gekommen, von denen die S-Bahn betroffen sei, teilt die Deutsche Bahn. Laut Deutscher Bahn ist es in Norddeutschland zeitweise zu orkanartigen Windböen bis Windstärke zwölf gekommen.

Neben der Deutschen Bahn hat sich auch die Nordwestbahn dem ersten schweren Herbststurm des Jahres ergeben und in Niedersachsen und Bremen den Betrieb vorläufig eingestellt. Noch ist offen, wann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden könne, heißt es bei beiden Betrieben.

Reisende der Deutschen Bahn werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die Zugverbindungen unter 0180 6996633 oder im Internet unter www.bahn.de zu informieren. Die Nordwestbahn informiert unter www.nordwestbahn.de sowie www.regiosbahn.de.

(Update) Von dem Sturm ist auch der Flugverkehr in Hamburg betroffen. Auch dort ist es im Laufe des Nachmittags zu enormen Einschränkungen gekommen. Am Flughafen Hamburg stehen aktuell 15 Flugzeuge in Wartestellung. Sie sind jüngst gelandet, dürfen aber nicht an die Abfertigungsfinger. Folglich dürfen die Passagiere im Innern auch nicht aussteigen. Vorfeldarbeiter können die Maschinen nicht entladen. Nach Aussage der Pressestelle öffnen die Flugzeug-Kapitäne derzeit die Türen der Maschinen nicht, weil sie fürchten, die Flugzeuge könnten dadurch umkippen.

Die Lage dürfte sich noch verschlimmern. Denn derzeit können kaum Jets landen oder starten. Der Airport erwartet aber in der nächsten Stunden weitere 22 Maschinen. Zum Teil steuern diese Maschinen bereits Ausweichflughäfen an.

Der Höhepunkt des Sturms soll in Hamburg gegen 18 Uhr erreicht werden.

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