(Update) Ryanair

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Piloten bemängeln Sicherheit

Die Ryanair-Piloten fordern die Aufsichtsbehörden auf, die eigene Airline unter die Lupe zu nehmen. Sie halten die Überprüfung der Sicherheit für nicht ausreichend.

13.08.2013, 09:29 Uhr
Ryanair-Piloten finden, dass die Sicherheit nicht ausreichend geprüft wird.
Foto: Flughafen Lübeck

Die neu gegründete Ryanair Pilot Group (RPG) hatte 1000 Mitarbeiter befragt und so herausgefunden, dass 94 Prozent eine Untersuchung durch die Flugaufsicht fordern. Die Überprüfung der Sicherheit der Flugzeuge sei nicht ausreichend. 89 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass Ryanair keine offene und transparente Sicherheitskultur hat. Einen Zusammenhang vermuten fast alle mit der Beschäftigungssituation der Piloten.

Laut der Vereinigung sind drei Viertel der Ryanair-Piloten über Agenturen beschäftigt. Diese Arbeitsverträge gehörten zu den schlechtesten der Branche. Wie die RPG berichtet, könne dies dazu führen, dass die Piloten davor zurückschreckten, Sicherheitsbedenken offen anzusprechen. Ryanair bestritt die Vorwürfe.

(Update) Ryanair wies in einer Stellungnahme am Dienstag zudem darauf hin, dass der Chairman der RPG ein Pilot von KLM sei. Die Umfrage sei sogar von der European Cockpit Association (ECA) durchgeführt worden, eine Gewerkschaft, in der Piloten von Ryanairs Konkurrenz versammelt sei. Die Airline erkennt die RPG nicht an und nennt sie NRPG – Non Ryanair Pilot Group. Des Weiteren könnten sich die Piloten bei Bedenken bezüglich der Sicherheit anders als von der Gruppe dargestellt an die Fluggesellschaft wenden.

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