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Striktere Einreise-Auflagen treten in Kraft

Wer zuvor bestimmte Länder besucht hat, benötigt für die Einreise in die USA künftig wieder ein Visum. Dies gilt auch für Reisende, die zuvor im Trendziel Iran waren.

13.01.2016, 14:11 Uhr
Washington – hier das Weiße Haus – hat die Verschärfung der Einreise beschlossen.
Foto: Digital Vision

Wie das Auswärtige Amt mitteilt, könnten die Änderungen bereits in den kommenden Wochen beziehungsweise bis Ende Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Wer in den vergangenen fünf Jahren den Iran bereist hat, muss demnach für eine Urlaubsreise in die USA bald ein Visum beantragen. Denn Reisende, die nach dem 1. März 2011 den Iran, Irak, Sudan oder Syrien besucht haben, werden vom Visa-Waiver-Programm zur visafreien Einreise ausgeschlossen.

Der US-Kongress hatte die neue Regelung im Dezember beschlossen. Praktisch bedeutet das: Die betroffenen Reisenden können auch für touristische Zwecke nicht mehr mit einer Esta-Reisegenehmigung in die USA einreisen. Sie müssen ein Visum beantragen. Auch bereits erteilte Esta-Genehmigungen verlieren ihre Gültigkeit, so das Auswärtige Amt.

Iran hat sich bei deutschen Reisenden zu einem Trendziel entwickelt. Beim Studienreise-Anbieter Studiosus zum Beispiel verzeichnet das Land seit einiger Zeit starke Buchungszuwächse. (dpa/ASC)

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