VDR-Umfrage

(0)

Skepsis gegenüber der Share Economy

Sharing-Economy-Dienste sind bei fast allen Travel Managern bekannt. Mit der Nutzung von Airbnb, Drive Now und Co auf Geschäftsreisen sieht es laut dem VDR aber anders aus.

26.02.2015, 15:19 Uhr

Die neuen Angebote der Sharing Economy im Reisebereich wie AirBnB oder Uber werden aktuell viel diskutiert. Auf den hiesigen Geschäftsreise-Markt aber haben diese Dienstleistungen bislang noch relativ wenig Auswirkungen. So ein vorab veröffentlichtes Ergebnis der VDR-Geschäftsreise-Analyse. Kritisch bewerten die Befragten demnach auch das sogenannte Open Booking. Risiken sehen die Travel Manager hier etwa bei der Datensicherheit oder dem Reporting.

Car-Sharing-Dienste zum Beispiel sind bei fast allen Geschäftsreise-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 1500 Mitarbeitern bekannt. Auch andere Angebote rund um die Share Economy wie Vermittlungsplattformen für Unterkünfte und Fahrdienste kennen drei Viertel der Befragten. Die Begeisterung über deren Nutzung hält sich jedoch in Grenzen – so lässt mehr als die Hälfte der Unternehmen keine Buchungen von Autos bei Anbietern wie Car2Go, Drive Now oder Flinkster zu. Zudem ist es nur in etwa jeder dritten Firma erlaubt, Übernachtungen via AirBnB zu buchen oder Fahrdienste über Anbieter wie Uber zu ordern.

„Die Travel Manager stehen diesen Angeboten bisher skeptisch gegenüber“, so VDR-Präsident Dirk Gerdom. „Es ist jedoch sicherlich sinnvoll, die Vor- und Nachteile dieser Angebote zu kennen und für die Nutzung Regeln zu definieren“, so der Verbands-Chef weiter.

Die vollständige VDR-Geschäftsreise-Analyse wird voraussichtlich Mitte Juni präsentiert.

Wie sehr die Sharing-Economy-Dienstleister in die Geschäftsreisebranche drängen, welche auf den Markt abgestimmten Services sie bieten und wie Unternehmen reagieren, lesen sie auch in der am Freitag erscheinenden fvw 5/15. (MAJ)

Weitere Business Travel-News

Emirates | Turkish Airlines
(0)

Laptops bis zum Boarding nutzen

Auf die Verbannung von größeren Elektronikgeräten seitens der USA und Großbritanniens auf bestimmten Flugstrecken, reagieren nun die ersten beiden Carrier. Sie kündigen einen neuen Service an, um die Folgen des Banns zu minimieren. mehr

 

Germanwings-Absturz
(0)

Gedenkskulptur für Opfer enthüllt

Direkt am Absturzort des Germanwings-Jets in den französischen Alpen soll eine Gedenkskulptur aufgestellt werden. Das Kunstwerk wurde nun vor Angehörigen auf einer Gedenkfeier enthüllt. mehr

 

Mexikanischer Drogenkrieg
(0)

Holland America Line streicht Acapulco

Zu gefährlich: Acapulco wird nicht mehr von Schiffen der Holland America Line angesteuert. Denn die Küstenstadt ist vom Drogenkrieg in Mexiko besonders stark betroffen. mehr

 

Cockpit-Sicherheit
(0)

Vier-Augen-Prinzip auf dem Prüfstand

Das kurz nach dem Germanwings-Absturz eingeführte Vier-Augen-Prinzip im Flugzeug-Cockpit steht bei den größeren deutschen Airlines auf dem Prüfstand. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media