Verbindlicher Prozess

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Eurowings kündigt Schlichter an

Beim Lufthansa-Ableger Eurowings soll der nächste Tarifkonflikt mithilfe eines Schlichters beigelegt werden. Das vereinbarte Eurowings mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO. Die Reichweite der Regelungen ist aber noch unklar.

20.03.2017, 16:36 Uhr
Eine Maschine der Lufthansa-Tochter Eurowings
Foto: Eurowings

Beim nächsten Tarifkonflikt soll ein verbindlicher Schlichtungs- und Moderationsprozess greifen. Das teilten Eurowings und die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO mit. Der Schlichter steht noch nicht fest. Zuvor war es gelungen, die Tarifkonflikte der Flugbegleiter und zuletzt der Piloten mit den Schlichtern Matthias Platzeck und Gunter Pleuger beizulegen.

„Wesentliches Ziel des Prozesses war und ist es, in Zukunft ein Ausspielen der Mitarbeitergruppen untereinander und damit eine Abwärtsspirale bei den Arbeitsbedingungen zu verhindern“, erklärte Sylvia De la Cruz, Vize-Vorstandsvorsitzende und Verhandlungsführerin von UFO. Man gehe einen weiteren wichtigen Schritt zu einem umfassenden Betriebsfrieden im Lufthansa-Konzern, sagte ein Eurowings-Sprecher. Mit der Schlichtung sei eine Friedenspflicht verbunden.

Unterschiedliche Auffassungen gibt es aber über die Reichweite der angestrebten Regelungen. Laut Eurowings soll es ausschließlich um ungelöste Tarifprobleme bei den deutschen Flugbetrieben Eurowings GmbH und Germanwings gehen. Ufo schwebt hingegen ein einheitlicher Tarif-Standard vor, der auch für die Flugbegleiter der ausländischen Gesellschaften gelten soll, die Eurowings-Flüge absolvieren. Diese Flugbetriebe wie die Eurowings Europe in Wien unterliegen aber nicht dem deutschen Tarifrecht. (dpa)

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