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Verhaltenstipps

07.01.2011, 09:00 Uhr

Business-Knigge Belgien

Wer im Ausland Geschäft macht, sollte auf regionale Eigenheiten in den einzelnen Ländern tunlichst Rücksicht nehmen. Das gilt auch für Belgien, wo das Verhältnis von Flamen und Wallonen alles andere als entspannt ist und weit über folkloristische Animositäten wie hierzulande zwischen Bayern und Preußen hinausgeht.

Wahrzeichen: Das 1958 zur Expo erbaute Atomium in der Kapitale Brüssel.
Foto: Dreamstime

Daher sollten deutsche Geschäftsleute, die im Nachbarland unterwegs sind, drei Regeln stets beachten: Sprechen Sie mit einem Flamen nie französisch, sprechen Sie mit einem Wallonen nie niederländisch, und sprechen Sie außerhalb der deutschsprachigen Enklave im Osten des Königreichs nie deutsch. So vermeidet man Irritationen und ebnet den Weg für gute Geschäftsbeziehungen. Die lohnen sich in jedem Fall, schließlich zählt Belgien zu den am stärksten industrialisierten Ländern Europas.

Tipps und Tabus

Kleidung: Belgische Geschäftsleute sind meist sehr formal. Entsprechend sollte man sich kleiden. Männer machen in dunklen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten eine gute Figur. Für Frauen empfehlen sich einfache, aber elegante Hosenanzüge oder Kleider.

Pünktlichkeit: Das rechtzeitige Erscheinen zum vereinbarten Termin wird erwartet – sowohl beruflich wie auch privat. Kleinere Verspätungen werden aber verziehen.

Begrüßung: Mit Händeschütteln macht man nichts falsch. In französischsprachigen Gebieten ist die Anrede mit Monsieur oder Madame immer richtig.

Verhandlungen: Belgier sind äußerst höflich und zurückhaltend. Trotzdem wird bestimmt und offen verhandelt.

Tabus: Gespräche über den Konflikt zwischen Flamen und Wallonen sollten gemieden werden. Themen wie Radrennen und Fußball oder das belgische Essen – es gibt mehr als Pommes – kommen dagegen gut an.

Quelle: Company Tip und Stellenboersen.de

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