Volksrepublik China

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Münzwurf in Turbine

Flugverspätungen werden zumeist den Airlines angelastet. Doch auch abergläubische Passagiere halten häufiger den Betrieb auf. Dies ist jetzt in Schanghai wieder passiert.

28.06.2017, 08:53 Uhr
Münzen vor dem Flug in die Triebwerke werfen? Keine gute Idee, doch trotzdem passiert.
Foto: Shutterstock

Der Start eines Flugzeugs in China hat sich mehrere Stunden verzögert, weil eine abergläubische Frau vor dem Abflug Münzen in eines der Triebwerke geworfen haben soll. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, alarmierten besorgte Passagiere die Crew, als sie beobachteten, dass die 80-Jährige von der Flugzeugtreppe aus Münzen in Richtung der Turbine warf. Demnach wollte sie damit – ähnlich wie bei einem Münzwurf in einen Wunschbrunnen – für einen sicheren Flug sorgen.

Arbeiter der Fluggesellschaft China Southern, die die Verkleidung des Triebwerks öffneten, fanden im Inneren eine Geldmünze. Acht weitere Münzen wurden vor der Turbine auf dem Boden gefunden. Laut des Kapitäns hätte es zu Problemen oder sogar zu einem Maschinenausfall führen können, wenn die Turbine das Metall eingesogen hätte.

Das Flugzeug startete schließlich mit fünf Stunden Verspätung aus Schanghai ins südchinesische Guangzhou.

In China, dessen Flugmarkt rasant wächst, kommt es immer wieder zu ungewöhnlichen Vorfällen mit unerfahrenen Erstfliegern. Mehrfach wurde etwa schon von Passagieren berichtet, die versuchten, die Notausgänge vor oder während des Fluges zu öffnen. In anderen Fällen wurde die Crew beschimpft oder angegriffen. (dpa)

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