W-LAN im Hotel

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Was Geschäftsreisende wirklich wollen

Gute Lage, gutes Bett, guter Preis – vor allem nach diesen Kriterien wählen Travel Manager ihre Hotelpartner aus. Immer wichtiger wird aber auch der Gratiszugang ins Internet.

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von Sabine Neumann, 21.07.2014, 09:00 Uhr
Schnell mal ins Netz – für Geschäftsreisende ist das heute selbstverständlich.
Foto: Shutterstock

Wer geschäftlich nach Polen, Rumänien oder in die Slowakei reisen muss, der hat es gut: Mehr als 98 Prozent der dortigen Business-Hotels ermöglichen ihren Gästen einen kostenlosen drahtlosen Zugang ins Internet. Gratis-W-LAN: Das bieten auch 97 Prozent der Hotels in Tschechien und Montenegro. Und in weiten Teilen Asiens ist dieser Service inzwischen ebenfalls selbstverständlich. In Vietnam und Taiwan beispielsweise locken bis zu 99 Prozent der Unterkünfte damit. Es muss aber gar nicht so weit sein: Sowohl in Holland als auch in Belgien, Luxemburg, Schweden, Norwegen und Dänemark gibt es in 95 Prozent der Hotels W-LAN für „umsonst“, wie eine Studie der Suchmaschine Kayak ergab. Typisch Skandinavien: Die Region ist auch in dieser Frage Vorreiter. „Freie Internet-Nutzung ohne Extrakosten gibt es schon seit neun Jahren bei Radisson Blu“, sagt Willem van der Zee, Mitteleuropa-Chef Rezidor. „In einer Zeit, in der Gratis-W-LAN zu einem der wichtigsten Auswahlkriterien für ein Hotel zählt und in der auch privat primär übers Web kommuniziert wird, bieten wir das selbstverständlich an.“

Anforderungen an ein gutes Business Hotel

Selbstverständlich? Nicht unbedingt. Gerade in Mitteleuropa nicht. Dabei ist der Wunsch nach freiem Internet groß, ganz besonders bei Geschäftsreisenden. Das kann Christoph Carnier bestätigen, seit sechs Jahren Director Travel & Fleet bei dem Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck. „Ein kostenloses W-LAN steht bei unseren Geschäftsreisen immer noch ganz vorne auf der Wunschliste – neben der Lage des Hotels und dem Preis“, sagt Carnier, der diese Forderung noch erweitert: „Für alle, die arbeiten wollen, ist ein ruhiges und sauberes Zimmer wichtig, in dem auch die Technik einwandfrei funktioniert. Brummende Klimaanlagen oder Geräusche von Flur oder Fahrstuhl sind weniger beliebt.“

Die genauen Hotelinformationen bekommt Carnier von den Kollegen, die die lokalen Verträge mit den Hotels abschließen. „Bei den Häusern, die wir nicht selbst unter Vertrag haben, nutzen wir die Infos aus dem Internet, die wir von unserem Buchungsdienstleister zur Verfügung gestellt bekommen.“ Auch Peggy Gabriel, Category Manager Travel der Vattenfall-Gruppe, hat seit über 13 Jahren Erfahrungen in der Dienstreisebranche. „Für uns ist und bleibt die Lage des Hotels ein zentrales Kriterium bei der Wahl, insbesondere im Hinblick auf die Gesamtkosten einer Reise. Dabei wiederum spielt der Zugang zu W-LAN eine große Rolle“, sagt sie. „Optimal ist es daher, wenn kein Aufpreis erhoben wird. Daneben sind bei der Hotelwahl aber auch Verfügbarkeiten ein wichtiges Kriterium – also die sogenannte Last Room Availability. Und selbstverständlich müssen die Häuser unsere AGB akzeptieren. Alle Informationen halten wir im Rahmen des regelmäßigen Ausschreibungsprozesses nach.“

 
 
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