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Weltkarte

11.04.2011, 09:00 Uhr

Die gefährlichsten Länder

von Julia Reiss

Kriminalität, Krieg und Krankheiten: Geschäftsreisen führen oft in Länder, in die kein Urlauber fliegt. Die sichersten und die gefährlichsten Staaten.

Foto: MGSMap 2011

Kia ora! Zu den elf sichersten Ländern der Welt zählt Neuseeland – neben Island und Grönland. Wer sicher reisen will, wird also auf einer Insel geschäftlich tätig – in der Südsee und der Karibik gibt es noch ein paar, die ebenfalls sehr sicher sind. Die Sicherheitsberater von Air Security International (ASI) haben in ihrer Threat Map alle Länder der Welt in fünf Risikoklassen aufgeteilt: sehr niedrig, niedrig, mittel, hoch und sehr hoch. Letzteres gilt für Somalia und Afghanistan, aber auch in Mexiko steigt die Gefahr wegen des brutalen Drogenkriegs. Eine ähnliche Qualifizierung hat International SOS in puncto Gesundheit vorgenommen. Auf der Health Map schneidet Zentralafrika am schlechtesten ab. Riskant sind aber auch Irak, Mongolei, Afghanistan, Birma und Surinam. Eine noch größere Bedrohung als Infektionskrankheiten bilden Unfälle.

Sicherheit der Staaten

Die sichersten Staaten: Aruba, Barbados, Bermuda, Cayman+Marshall Inseln, Grönland, Island, Mikronesien, Neuseeland, Samoa, Seychellen

Gute Sicherheit: Argentinien, Australien, Botswana, China, Chile, Europa (außer Albanien, Bosnien, Bulgarien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Athen), Japan, Kanada, Uruguay, USA, Vereinigte Arabische Emirate

Die gefährlichsten Staaten: Afghanistan, Irak, Pakistan sowie viele Länder Zentral-, Ost- und Westafrikas

Medizinisch riskante Staaten

Die medizinisch riskantesten Länder: die meisten Staaten Zentralafrikas, Madagaskar, Afghanistan, Irak, Mongolei, Birma (Myanmar), Surinam

Hohes Krankheitsrisiko: Mauretanien, Algerien, Libyen, Ägypten, Angola, Kenia, Botswana, Bolivien, Guyana, Franz.-Guyana, Iran, Pakistan, Turkmenistan, Kasachstan, Ukraine, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina (Quelle: International SOS)

Was ist was?

Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt (AA) machen auf Risiken in Ländern aufmerksam – im Gegensatz zu „Reisewarnungen“, mit denen das AA dringend vor der Reise in ein Land abrät.

Assistancen wie etwa die Allianz Global Assistance bieten Reiseschutz im Ausland.

Internationale Gesundheitsdienste wie International SOS helfen weltweit im medizinischen Notfall, beraten aber auch vorab.

Risk Management wie etwa Air Security International (ASI) und Control Risks bieten als Sicherheitsdienstleister individuelle Beratungen an, wie Geschäftsreisende am besten geschützt werden können.

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