Kriminalität, Krieg und Krankheiten: Geschäftsreisen führen oft in Länder, in die kein Urlauber fliegt. Die sichersten und die gefährlichsten Staaten.
Kia ora! Zu den elf sichersten Ländern der Welt zählt Neuseeland – neben Island und Grönland. Wer sicher reisen will, wird also auf einer Insel geschäftlich tätig – in der Südsee und der Karibik gibt es noch ein paar, die ebenfalls sehr sicher sind. Die Sicherheitsberater von Air Security International (ASI) haben in ihrer Threat Map alle Länder der Welt in fünf Risikoklassen aufgeteilt: sehr niedrig, niedrig, mittel, hoch und sehr hoch. Letzteres gilt für Somalia und Afghanistan, aber auch in Mexiko steigt die Gefahr wegen des brutalen Drogenkriegs. Eine ähnliche Qualifizierung hat International SOS in puncto Gesundheit vorgenommen. Auf der Health Map schneidet Zentralafrika am schlechtesten ab. Riskant sind aber auch Irak, Mongolei, Afghanistan, Birma und Surinam. Eine noch größere Bedrohung als Infektionskrankheiten bilden Unfälle.
Die sichersten Staaten: Aruba, Barbados, Bermuda, Cayman+Marshall Inseln, Grönland, Island, Mikronesien, Neuseeland, Samoa, Seychellen
Gute Sicherheit: Argentinien, Australien, Botswana, China, Chile, Europa (außer Albanien, Bosnien, Bulgarien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Athen), Japan, Kanada, Uruguay, USA, Vereinigte Arabische Emirate
Die gefährlichsten Staaten: Afghanistan, Irak, Pakistan sowie viele Länder Zentral-, Ost- und Westafrikas
Die medizinisch riskantesten Länder: die meisten Staaten Zentralafrikas, Madagaskar, Afghanistan, Irak, Mongolei, Birma (Myanmar), Surinam
Hohes Krankheitsrisiko: Mauretanien, Algerien, Libyen, Ägypten, Angola, Kenia, Botswana, Bolivien, Guyana, Franz.-Guyana, Iran, Pakistan, Turkmenistan, Kasachstan, Ukraine, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina (Quelle: International SOS)