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Ausstellung

09.02.2011, 10:24 Uhr

Wie reisen wertvolle Museumsstücke?

von Oliver Graue

Vier bis zu 900 Jahre alte Ikonen aus dem ukrainischen Kunstmuseum zählten zu den Höhepunkten der bedeutenden Byzanz-Ausstellung in der Kunsthalle in Bonn. Von Kiew nach Frankfurt gebracht wurden sie auf einem Linienflug der Ukraine International (UIA).

Foto: Dreamstime

UIA-Frachtchef Peter Kukharchuk erinnert sich noch genau an diese „Geschäftsreise“ der anderen Art: Bis ins kleinste Detail musste alles stimmen, nicht der geringste Fehler war gestattet. Die Boxen waren vielfach versiegelt, jedes Paket aufs Milligramm genau gewogen. Und immer wieder wurden ihre Gewichte mit den Angaben in den Papieren verglichen. „Diese Ikonen waren extrem empfindlich“, sagt Kukharchuk, „so zerbrechlich wie hauchdünnes Glas.“ Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck mussten während des gesamten Fluges stabil bleiben. Für den UIA-Direktor sind solch heikle Transporte immer wieder eine ganz besondere Herausforderung, und seine wertvollste Fracht hat er vor gerade mal zwei Monaten transportiert: mehrere einzigartige Ausstellungsstücke aus Wien für gleich vier ukrainische Museen.

Profi für heikle Fracht

Peter Kukharchuk ist als Director Cargo & Mail von Ukraine International für den Transport wertvoller Museumsstücke zuständig. In seinen Bereich fallen aber auch andere außergewöhnliche Güter wie Juwelen und Kunstgemälde. Regelmäßig transportiert UIA zudem Banknoten und Edelmetalle zwischen der Ukraine und der Schweiz.

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