Zeitungen an Bord

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Handelsblatt will Lufthansa verklagen

Die Handelsblatt Verlagsgruppe wirft der Airline vor, ihre marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Die Lufthansa zahle zu wenig für die Blätter, die an Bord verteilt werden.

15.02.2016, 13:07 Uhr
Die Lufthansa könnte bald verklagt werden.
Foto: Wikimedia

Über die geplante Klage berichtet die „Welt“. Die beiden beteiligten Unternehmen äußern sich nicht. In dem Streit soll es um mehr als 15 Mio. Euro gehen. Demnach wirft die Handelsblatt Verlagsgruppe der Lufthansa vor, zu wenig für Zeitungen wie „Handelsblatt“ oder „Wirtschaftswoche“ zu bezahlen. Gleichzeitig kassiere die Airline aber zu hohe Gebühren für Transport, Verteilung und anschließende Beseitigung. Alles in allem würde die Airline ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzen.

Ein persönliches Gespräch zwischen Lufthansa-CEO Carsten Spohr und Gabor Steingart, Chef der Geschäftführung des Medienhauses, habe im vergangenen Jahr nur in wenigen Punkten eine Einigung gebracht.

Immerhin zahle die Airline künftig dem Verlag knapp 500.000 Euro pro Jahr zusätzlich. Aus Unternehmenskreisen heißt es laut „Welt“, dass die Lufthansa sich aber weigere, für die geforderten Beiträge aus der Vergangenheit aufzukommen. Steingart habe nun die Kanzlei des Münchner Rechtsanwalts und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler mit der Ausarbeitung einer Klage beauftragt. (ASC)

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