Zugunglück in Oberbayern

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Ermittler suchen weiter nach Unfallursachen

Die Ermittler fahnden nach dem Zugunglück in Bad Aibling weiter nach den Ursachen für die verheerende Kollision. Ein weiterer Mensch erlag derweil seinen Verletzungen. Die Aufräumarbeiten kommen nur langsam voran.

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11.02.2016, 17:05 Uhr

Nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen. Zwei Tage nach der Kollision zweier Züge sei ein 47 Jahre alter Mann am Donnerstag in einem Krankenhaus gestorben, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern mit.

Die Gründe für das Unglück sind weiter unklar. „Wir haben zwei Komponenten, in denen wir ermitteln: Die technische Seite und die menschliche Seite“, erläuterte Polizeisprecher Stefan Sonntag. Derzeit würden die Signalanlagen untersucht und die zwei bereits gefundenen Blackboxes ausgewertet. „Wenn man zu dem Ergebnis käme, dass es keine Hinweise auf technisches Versagen gäbe, würde man die Ermittlungen eher auf die menschliche Seite richten.“

Doch derzeit gebe es noch keine derartigen Hinweise, betonte Sonntag. „Wir müssen abwarten, was die Experten, die Gutachter uns an Zwischenergebnissen liefern.“ Diese dürften bereits eine Tendenz enthalten, in welche Richtung es gehen könne.

Die Fachleute arbeiten derweil mit schwerem Gerät an der Bergung der Zugwracks. Am Donnerstag zogen sie fünf noch fahrfähige Waggons zu den jeweils nächstgelegenen Bahnhöfen. Die Arbeiten sollen nach Angaben der Deutschen Bahn spätestens am Sonntag abgeschlossen werden. Der Betreiber der betroffenen privaten Meridian-Züge, die Bayerische Oberlandbahn, ist optimistischer: „Wir rechnen damit, dass die Arbeiten noch ein, zwei Tage dauern werden, wahrscheinlich bis Samstag“, sagte Geschäftsführer Bernd Rosenbusch.

 
 
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