Ägypten | Hurghada

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Deutsche Touristen getötet?

Die Sicherheitslage in Ägypten ist angespannt. Erst töten Angreifer in der Nähe von Kairo fünf Polizisten, dann trifft es Urlauber am Strand am Roten Meer. Es soll sich laut Sicherheitskreisen um Deutsche handeln.

14.07.2017, 16:42 Uhr
In Hurghada kam es zu einem tödlichen Angriff.
Foto: Thinkstock

In Ägypten sind bei zwei Angriffen auf Touristen und Sicherheitskräfte am Freitag mehrere Menschen getötet worden. An einem Strand in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer habe ein Angreifer mit dem Messer mehrere Urlauber angegriffen, teilte das ägyptische Innenministerium auf dem offiziellen Facebook-Account mit. Aus Sicherheitskreisen hieß es, bei dem Angriff seien zwei Urlauberinnen getötet worden.

Mohamed El-Hamzawi, Sicherheitsmanager für die Region am Roten Meer, wird von der Nachrichtenagentur Reuters mit den Worten zitiert, dass es sich dabei um Deutsche handelt. Zunächst war die Rede davon, dass es sich um Ukrainerinnen gehandelt haben soll. Die Verletzten kämen demnach unter anderem aus Tschechien und Armenien. Die Agentur Interfax berichtete mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin.

Der Angreifer sei mit dem Messer an den Strand geschwommen und habe dann die Touristen attackiert, teilte das Ministerium mit. Der Angreifer sei festgenommen worden. Sein Motiv war zunächst unklar. Außerdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo beschossen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden. Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff.

Seit dem Sturz des streng islamischen Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 kommt es in Ägypten immer wieder zu Angriffen auf Sicherheitskräfte. (dpa)

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