Air-Berlin-Vielflieger-Programm

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Topbonus-Gehälter bis Jahresende gesichert

Während Air Berlin abgewickelt wird, arbeitet man beim Vielflieger-Programm der Airline weiter an einer eigenständigen Zukunft. Die Gehaltszahlungen bei Topbonus, das auch im Sommer Insolvenz anmelden musste, sind jedenfalls bis mindestens Jahresende abgesichert.

02.11.2017, 14:06 Uhr
Topbonus: Das Vielflieger-Programm will auch ohne Air Berlin weitermachen. Noch aber ist die Zukunft nicht gesichert.
Foto: Air Berlin

Seit dem 25. August hat bei Topbonus der Insolvenz-Verwalter Christian Otto das Sagen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Anton Lill ist er seitdem dabei, die Existenz des bereits seit einigen Jahren in ein eigenständiges Unternehmen ausgelagerten Vielflieger-Progamms von Air Berlin langfristig zu sichern.

Über den Stand der Suche nach einem neuen Investor nach der Pleite von Air Berlin hüllt sich der Insolvenz-Verwalter auf Anfrage in Schweigen. Interessenten allerdings soll es früheren Aussagen aus Unternehmenskreisen zufolge durchaus geben: Sie dürften vor allem ein Auge auf die Kundendaten der rund 4,3 Mio. Topbonus-Teilnehmer geworfen haben. Denn mit der Auslagerung des Vielflieger-Programms Ende 2013 in eine eigenständige Gesellschaft, an der bislang Air Berlin 30 Prozent und Etihad Airways 70 Prozent der Anteile hielten, wanderten auch die Kundendaten in die eigenständige Firma.

Nachdem das Sammeln und Einlösen von Meilen nach dem Insolvenz-Antrag zunächst weitgehend gestoppt worden war, fährt das Programm seit Ende September langsam wieder an.

Die Gehälter der gut 50 Mitarbeiter sind nach Angaben eines Sprechers des Insolvenz-Verwalters mindestens bis Jahresende gesichert. (MAJ)

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