Alexandria (Update)

(0)

Tote und Verletzte bei Zugunglück in Ägypten

In der ägyptischen Stadt Alexandria sind zwei Züge zusammengestoßen. Sicherheitskräften zufolge gibt es Tote und Verletzte.

11.08.2017, 16:24 Uhr
In der Hafenstadt Alexandria hat sich ein schlimmes Zugunglück ereignet.
Foto: Getty Images

Bei dem schwersten Zugunglück in Ägypten seit Jahren sind Dutzende Menschen getötet und verletzt worden. Zwei Bahnen stießen in der ägyptischen Hafenmetropole Alexandria zusammen. Bei dem Unfall wurden der staatlichen Zeitung Al-Ahram zufolge mindestens 28 Menschen getötet. Zudem gebe es 74 Verletzte, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums.

Auf Bildern im Internet waren zwei ineinandergeschobene Züge und auf dem Boden liegende Menschen, die mit Bettlaken bedeckt waren, zu sehen. Rettungswagen brachten die Verletzten in Kliniken. Helfer suchten in dem Zugwrack nach Überlebenden. Dem Staatsfernsehen zufolge riefen die Krankenhäuser in Alexandria den Notstand aus.

Die Hintergründe des Zugunglücks waren zunächst unklar. Der Zeitung Al-Ahram zufolge kamen die Züge aus der Hauptstadt Kairo und der Hafenstadt Port Said und steuerten Alexandria als Endhaltestelle an. Demnach fuhr eine der Bahnen von hinten in den anderen Zug hinein.

In Ägypten kommt es regelmäßig zu schweren Zugunglücken. Das mit Abstand schlimmste ereignete sich 2002, als durch einen Brand in einem Abteil mehr als 360 Menschen starben. Im Jahr 2012 starben nach dem Zusammenstoß von einer Bahn mit einem Schulbus mehr als 50 Menschen. Ein Jahr später starben wenigstens 25 Menschen, als ein Güterzug an einer Bahnüberquerung etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo einen Minibus und ein weiteres Fahrzeug rammte.

Alexandria ist nach Kairo die zweitgrößte ägyptische Stadt, ein wichtiges kulturelles Zentrum des Landes und wegen des etwas milderen Seeklimas ein beliebtes Reiseziel für die Einheimischen. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Nach geplatztem Deal mit Lufthansa
(0)

Ryanair erwägt Kauf von Niki

Der Billigflieger hat Interesse an der isolventen Niki bekundet. Das Unternehmen habe bereits Kontkat mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen hieß es. Dieser wollte die Nachricht zunächst nicht kommentieren. mehr

 

Airlines
(0)

Keine genauen Zahlen zu Niki-Rückholaktionen

Nach der Pleite des Ferienfliegers Niki haben die übrigen Airlines keinen genauen Überblick, wie viele der gestrandeten Passagiere sie bereits zurückgebracht haben. mehr

 

Nach Ryanair-Schwenk
(0)

Gewerkschaft sagt Ryanair-Streik in Italien ab

Die italienische Pilotengewerkschaft hat einen für Freitag geplanten Streik beim Billigflieger Ryanair abgesagt. Grund sei die Absicht Ryanairs für „ einen formalen Verhandlungsweg“. mehr

 

Einreise
(0)

Emirate akzeptieren keine vorläufigen Reisepässe mehr

Mit einem vorläufigen Reisepass können Touristen nicht mehr in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einreisen. Das schreibt das Auswärtige Amt. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media