Alternativen zum eigenen Auto

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Dorf wird Mobilitätspionier

Carsharing, Pedelec, Mitfahrangebote, E-Lastenrad: Der bundesweit erste Verein zur Schaffung eines multimodalen Mobilitätsangebots wurde im nordhessischen Jesberg gegründet.

18.01.2016, 11:42 Uhr
Die historische Zehntscheune gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Jesberg.
Foto: Axel Hindemith/Wikimedia Commons Gemeinfrei

Der Verein „Vorfahrt für Jesberg“ wolle Einwohnern und Flüchtlingen mit diversen Mobilitätsangeboten wie E-Carsharing, Pedelec- und E-Lastenrad- sowie Anhängerverleih, Mitfahrangebote über Taxi- und Privat-PKW-Fahrgemeinschaften, Mitfahrbänke an den Ortsausgängen sowie einem Mitbringdienst für Einkäufe aus der nächsten Stadt ein Leben mit weniger eigenen Autos ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

„Die eigentliche Arbeit liegt noch vor uns. Aber wir sind überzeugt davon, dass die Mischung der verschiedenen Mobilitätsoptionen den Erfolg ausmachen wird“, sagten die beiden Vorsitzenden Daniela Möller und Michael Schramek. „Nur Carsharing oder nur Fahrgemeinschaften reichen einfach nicht aus, um das Mobilitätsverhalten nachhaltig zu verändern.“ Die neue Mobilität soll auch zu einer langfristigen Perspektive des Dorfes beitragen. In Nachbarschaftsnetzwerken würden bereits Fahrdienste für Einkäufe oder Arzttermine organisiert. Auch die Flüchtlinge – zwölf junge Männer aus Pakistan – wollten sich einbringen.

Der ÖPNV verkehre wie fast überall auf dem Land nur sehr selten, und in Ferienzeiten sowie an den Wochenenden fast gar nicht. Das stelle nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für wirtschaftlich schwächer gestellte sowie junge und alte Menschen ohne Auto eine große Einschränkung dar. Aber auch für Familien mit Kindern sowie für Jugendliche sei Mobilität oftmals nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch teuer.

Vor gut einem Jahr hatte Michael Schramek, Chef des Mobilitätsberatungsunternehmens Eco Libro sowie Vorstand des Netzwerks intelligente Mobilität, eine Bürgerbefragung in Jesberg zum Thema Mobilität vorgenommen. Diese habe ein hohes Potenzial für Carsharing und E-Fahrräder gezeigt. (OG)

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