Autovermieter

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Europcar wächst stark im Leisure-Segment

Europcar hat Zahlen fürs dritte Quartal vorgelegt. Besonders im Leisure-Segment ist Europas größter Autovermieter gewachsen. Dort soll es weiter aufwärts gehen: CEO Caroline Parot erwartet von den Wettbewerbshütern bis Jahresende grünes Licht für die Übernahme von Goldcar.

10.11.2017, 08:53 Uhr
Europcar-CEO Caroline Parot kann für das abgelaufene Quartal zweistellige Zuwachsraten vorweisen.
Foto: Philippe COUETTE

Bereits im September erfolgte das sogenannte Closing der Buchbinder-Akquisition, wie Parot jetzt anlässlich der Vorlage der Q3-Zahlen erklärte. Bis Ende des Jahres soll dann auch der Zukauf von Goldcar unter Dach und Fach sein. „Die notwendige Finanzierung für die Zukäufe steht“, so Parot weiter. Sowohl Goldcar als auch Buchbinder sind im Leisure-Segment unterwegs, wo Europcar derzeit stark wächst. Buchbinder kann zudem mit einer großen Flotte an Nutzfahrzeugen aufwarten. Auch in dem Bereich hat Europcar Wachstum angekündigt.

Im dritten Quartal hat der Autovermieter mit Sitz bei Paris 794 Mio. Euro Umsatz erzielt, was einem Plus von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. In den ersten neun Monaten setzte Europcar 1,8 Mrd. Euro um (plus 10,1 Prozent).

Unter dem Strich hat Europcar im dritten Quartal nun ein Plus von 105 Mio. Euro in den Büchern stehen (plus 9,2 Prozent). Bezogen auf die ersten neun Monate sieht das Ergebnis allerdings weniger erfreulich aus. Kumuliert kommt Europcar hier zwar auf 78 Mio. Euro Gewinn. Das entspricht aber einem Minus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Parot begründet das mit den Akquisitionen sowie Kosten für die Restrukturierung. Unter anderem in Deutschland stehen bei Europcar Veränderungen an, die mit einem Arbeitsplatz-Abbau verbunden sind.

Die Anzahl der Vermiettage ist in den ersten neun Monaten des Jahres um 13,8 Prozent von 45,7 auf 52 Millionen gestiegen. Treiber hier ist der Leisure-Bereich, der den Angaben zufolge mittlerweile für 59 Prozent des Umsatzes verantwortlich ist. „Das ist unser Hauptumsatzmotor“, so Parot in einer Mitteilung.

Die Europcar-Flotte umfasst derzeit im Schnitt 245.200 Fahrzeuge und ist gewachsen – ebenso stark wie die Vermiettage, nämlich um 13,8 Prozent. Mit Blick auf das Gesamtjahr hält Europcar an der bislang getätigten Prognosen fest. Beim Umsatz will der Vermieter um drei Prozent zulegen, der Vorsteuergewinn (Ebitda) soll gegenüber 2016 um 11,8 Prozent gesteigert werden. (RIM)

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