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Einigung über Regierungsterminal

Der Bau des Regierungsterminals am neuen Hauptstadt-Flughafen kann voraussichtlich im Jahr 2022 beginnen. Bund und Betreiber haben sich auf eine Rahmenvereinbarung verständigt.

11.09.2017, 12:07 Uhr

Die Flughafen-Gesellschaft hat dem Bund zugesagt, das vorgesehene Baufeld bis Ende 2021 freizumachen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Vereinbarung soll jahrelange Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten beenden.

Das Terminal für Bundesregierung und Staatsgäste soll unmittelbar vor drei Abfertigungsgebäuden des heutigen Flughafens Schönefeld entstehen. Damit diese auch über 2021 hinaus genutzt werden können, dürfen nach der Vereinbarung Busse das Regierungsgelände überqueren, um Passagiere vom Gate zum Flugzeug zu bringen.

Der Bund gewährt dieses Wegerecht für einen 25 Meter breiten Streifen seines Baufelds bis 2025, damit in den bestehenden Schönefelder Gebäuden weiter bis zu zehn Millionen Fluggäste im Jahr einchecken können. Andernfalls hätte es Kapazitätsprobleme gegeben, weil der neue Hauptstadt-Flughafen zu klein geraten ist.

Dessen Eröffnungstermin steht nach mehreren Verschiebungen noch nicht fest, derzeit gilt ein Start im Herbst 2019 als wahrscheinlich. Spätestens ein halbes Jahr später müsste der Flughafen Tegel schließen, wo die Regierung heute abhebt. Der Regierungsflugbetrieb soll ebenfalls nach Schönefeld umziehen, zunächst in ein Interimsgebäude für rund 70 Mio. Euro, das im kommenden Sommer 2018 fertig werden soll. Das endgültige Regierungsterminal wird mit 310 Mio. Euro veranschlagt. (dpa)

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