Booking.com

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Schweiz leitet Verfahren ein

Bei einer Untersuchung seien Hinweise darauf gefunden worden, dass das Hotelportal Preismissbrauch bei den Provisionen betreibe. Dabei geht es um die sogenannte Best-Preis-Klausel.

13.09.2017, 10:16 Uhr

Das Schweizer Parlament und der Preisüberwacher – vergleichbar mit dem deutschen Kartellamt – haben Booking.com bereits seit längerem im Visier. Wie Preisüberwacher Stefan Meierhans sagte, bestehe der Verdacht, dass die Plattform bei den Provisionen Missbrauch betreibe. Daher werde das Verfahren eingeleitet. Zunächst habe er versucht, gemeinsam mit Booking nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen, sagte der CVP-Politiker. Dies habe das Portal jedoch abgelehnt.

Nun werde die Marktmacht des Konzerns, der auch in der Schweiz als umstritten gelte, untersucht. Es werde geprüft, wieviel Hoteliers tatsächlich bezahlen müssten, um auf der Platttform zu erscheinen und wie hoch die Provision bei erfolgreicher Vermittlung sei.

Im Mittelpunkt stehe dabei die sogenannte Best-Preis-Klausel: Booking verlangt von den Hotels, dass sie ihre Betten auf anderen Verkaufskanälen nicht günstiger anbieten dürfen. Kritiker sehen darin einen unzulässigen Eingriff in die Unternehmensfreiheit und in die Marktwirtschaft. Deutschland und mehrere andere Staaten haben die Best-Preis-Klausel daher inzwischen verboten mit der Folge, dass Hotels auf ihren eigenen Seiten heute oft günstiger anbieten als über die Drittportale. (OG)

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