British Airways

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Streik geht weiter

Der Streik beim Kabinenpersonal von British Airways geht weiter: Die Flugbegleiter wollen bis Ende August die Arbeit niederlegen. Die Airline reagiert mit Unverständnis.

08.08.2017, 09:04 Uhr
Ein Teil der Crew fühlt sich bei British Airways schlechter gestellt.
Foto: British Airways

Bereits im Juli hatten die Flugbegleiter, die seit 2010 eingestellt wurden, mit Streiks für eine bessere Bezahlung gekämpft. Die etwa 4500 Angestellten verdienen deutlich weniger als ihre Kollegen und werfen British Airways vor, „Hungerlöhne“ zu zahlen. Nun kündigte die Gewerkschaft Unite laut Medienberichten an, den Streik bis zum 30. August zu verlängern. Neben höheren Löhnen verlangt das Kabinenpersonal auch, dass British Airways die Strafen für streikende Mitarbeiter zurückzieht. Wer die Arbeit niederlegt, erhält keine Boni und kann nicht von vergünstigen Flugtickets profitieren.

British Airways reagierte auf die neue Streikandrohung mit Unverständnis. Man habe der Gewerkschaft bereits vor Monaten ein Tarifangebot vorgelegt, heißt es. Unite habe dem zugestimmt. Die Gewerkschaft bestreitet das. Es habe kein akzeptables Angebot gegeben.

Reisende müssen trotz des Streiks nicht mit größeren Einschränkungen rechnen, schreibt das Branchenportal Aerotelegraph. Etwa ein Drittel der Flugbegleiter wurde in den vergangenen Jahren neu eingestellt. An den Streiks beteilige sich – vermutlich aufgrund der Konsequenzen – nur rund die Hälfte des betroffenen Kabinenpersonals. Um die Ausfälle aufzufangen, greift British Airways etwa auf geleaste Flieger zurück oder bucht Passagiere um. (HD)

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