Bustouristik-Verband

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Esser neuer RDA-Präsident

Eine Ära geht zu Ende: Nach 15 Jahren an der Spitze gibt Richard Eberhardt seine Position als Präsident des RDA Internationaler Bustouristik Verband auf. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Vize-Präsident Benedikt Esser, Geschäftsführer der Busunion Hürth, gewählt.

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20.04.2017, 11:17 Uhr
Benedikt Esser ist neuer RDA-Präsident.
Foto: RDA

Auf der RDA-Mitgliederversammlung in Friedrichshafen betonte der neue Präsident die Bedeutung der beiden Busmessen Group Travel Expo in Friedrichshafen und Köln. „Das ist unser Maschinenraum“, so der frisch gewählte RDA-Präsident. „Aber wir müssen noch internationaler werden.“ Ebenfalls auf Essers Agenda steht der Ausbau des Portfolios der RDA-Akademie. „Gruppentourismus ist unsere Kernkompetenz“, sagt der Paketveranstalter aus Hürth. „In dem Bereich müssen wir ausbauen.“

Politisch sieht sich der neue Präsident in der Tradition seines Vorgängers und will „mittelfristig Doppelarbeit mit anderen Verbänden verhindern“ und „die Zusammenarbeit stärken“. Allerdings hatte er selbst vor einigen Jahren die Fusion des RDA mit der Gütegemeinschaft Buskomfort (GBK) aktiv mit verhindert.

„Wir müssen als Branche wieder mehr als Einheit auftreten“, mahnte nun in Friedrichshafen auch der scheidende Präsident Richard Eberhardt an, erinnerte zugleich aber auch an „zahlreiche erfolgreiche Lobbykampagnen“. Eberhardt hat dem Verband 15 Jahre als Präsident geführt, zuvor war er sieben Jahre Vize. Dieses Engagement honorierten die Mitglieder mit seiner Wahl zum Ehrenpräsidenten.

 
 
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