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Touristik-Vorbild Norwegen

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Tourismusentwicklung im ländlichen Raum – über diese Themen informierte sich der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages in Norwegen.

15.05.2017, 07:00 Uhr
Heike Brehmer ist Vorsitzende des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestags.
Foto: Foto-Objekt-Design-Koglin/Creative Commons 3.0

Der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages hat auf Einladung von Innovation Norway unter anderem Oslo und Bergen besucht. Die staatliche norwegische Wirtschaftsförderungsorganisation und ihre Tourismusabteilung Visit Norway setzen bei ihrer strategischen Arbeit zur touristischen Weiterentwicklung Norwegens insbesondere auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung, heißt es in einer Mitteilung von Innovation Norway. So hätten zum Beispiel die Förderung von E-Mobilität oder die Nachfragestimulierung im ländlichen Raum in Norwegen inzwischen auch international Vorbildcharakter.

„Norwegen hat die hohe Bedeutung des Tourismus als Faktor in der Neuausrichtung der norwegischen Wirtschaft erkannt“, lobt Heike Brehmer, Vorsitzende des Tourismusausschusses. „Das Ziel, die Nachhaltigkeit als Fundament zu definieren, ist ein wichtiges Vorhaben. Hier können wir wertvolle Anregungen für die weitere Tourismusentwicklung in Deutschland mitnehmen.“

Verbindung mit Nation Branding

Auch die Ansätze von Innovation Norway bezüglich Organisationsstruktur, Digitalisierung und Nation Branding ermöglichten spannende Synergien, so die Unionspolitikerin. „Wir begrüßen den Dialog mit Norwegen und leisten gerne unseren Beitrag, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen und weiterzuentwickeln.“

„Für uns als nationaler Wirtschaftsförderer ist es eine besondere Ehre, den Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages im Zuge seines Norwegen-Besuches begrüßen zu dürfen“, freut sich Manuel Kliese, Deutschland-, Österreich-, Schweiz- und Niederland-Chef von Innovation Norway. „Wir freuen uns, dass unser Ansatz der integrierten Funktionen aus Wirtschaftsförderung, Tourismusentwicklung und -Vermarktung kombiniert mit einem Nation Branding die Neugierde des Ausschusses geweckt hat.“ (OG)

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