Ex-Hurrikan „Ophelia“

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Irland ruft landesweit höchste Alarmstufe aus

„Ophelia“ soll über Irland und Teile Großbritanniens fegen. Schulen und Behörden bleiben geschlossen. Wetterdienste warnen vor umherfliegenden Trümmerteilen, Überschwemmungen und Stromausfällen. Die Rede ist vom heftigsten Sturm in Irland in 50 Jahren.

16.10.2017, 09:27 Uhr

In Erwartung des Ex-Hurrikans „Ophelia“ haben Behörden in Irland die höchste Wetterwarnstufe ausgerufen. „Ophelia“ sollte am Montagmorgen auf die Südwestküste Irlands treffen und im Laufe des Tages über die Insel hinwegziehen. Der irische Wetterdienst erwartet Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer und warnt vor Lebensgefahr.

„Die höchste Prämisse ist heute öffentliche Sicherheit“, twitterte der irische Ministerpräsident Leo Varadkar. Die Menschen sollten unnötige Reisen und Aufenthalte im Freien vermeiden.

„Ophelia“ ist bereits der zehnte Hurrikan, der sich in dieser Saison über dem Atlantik zusammengebraut hat. Der Hurrikan erreichte Mitte vergangener Woche südwestlich der Azoren seinen Höhepunkt, seitdem bewegt er sich in Richtung Nordosten.

Mit dem Eintritt in kühlere Regionen hat „Ophelia“ teilweise an Kraft verloren und ist nun kein Hurrikan mehr. Doch die Rede ist vom heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren. Die Menschen wurden aufgerufen, in geschlossenen Räumen zu bleiben.

Schulen und Behörden blieben geschlossen, Fährverbindungen wurden vorübergehend eingestellt, Gerichtsverhandlungen verschoben. Teile der irischen Armee wurden in Bereitschaft versetzt. Der Flughafen in Dublin teilte mit, Dutzende Flüge seien gestrichen worden.

Auch im britischen Nordirland bleiben die Schulen am heutigen Montag geschlossen. Der britische Wetterdienst warnte vor umherfliegenden Trümmerteilen. Auch mit Stromausfällen und Überschwemmungen in Küstennähe sei zu rechnen. Starke Winde wurden auch für den Norden und Westen Großbritanniens vorausgesagt. Ophelia weckt Erinnerungen an den „Great Storm“ (großen Sturm), der am 16. Oktober 1987 über Großbritannien fegte. Das Unwetter kostete damals 18 Menschen das Leben. (dpa)

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