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Lufthansa könnte bei Alitalia zum Zuge kommen

Für Mitte Januar sind exklusive Verhandlungen zur Übernahme des Flugbetriebs der Alitalia geplant. Fällt diese Rolle der Lufthansa zu?

09.01.2018, 14:34 Uhr
Mit wessen Hilfe hat die Alitalia noch eine Zukunft? Es bedarf eines Investors mit einem gewinnbringenden Konzept für die Airline.
Foto: SEA Milano

Schon seit dem Frühjahr 2017 steckt die Alitalia in der Insolvenz. Jetzt soll endlich Bewegung in deren Verkauf kommen. In einem Gespräch mit Radio Capital kündigte nun Italiens Industrieminister Carlo Calenda an, dass er noch keinen Vorzugskandidaten habe, mit welchem Unternehmen darüber exklusiv verhandelt werden solle: „Für mich ist es eine objektive Angelegenheit. Die Bewertung erfolgt aufgrund der Zahlen“, sagte Calenda.

Verschiedene italienische Medien sehen die Lufthansa in der Pole Position. Angeblich habe der deutsche Luftfahrt-Konzern einen Preis von etwa 300 Mio. Euro geboten. Als weitere Bieter sind der Finanzinvestor Cerberus sowie der britische Billigflieger Easyjet im Gespräch.

Ohne einen finanzstarken neuen Eigentümer dürfte das Ende der Alitalia besiegelt sein. Im Moment kann der Flugbetrieb nur aufrecht erhalten bleiben, weil der italienische Staat einen Überbrückungskredit von 900 Mio. Euro in die Fluggesellschaft gepumpt hat. Industrieminister Calenda zeigte sich zumindest zufrieden mit der Arbeit der eingesetzten drei Sonderverwalter: „Sie haben die Ausgaben gekürzt und die Lage ist stabil“, sagte er dem Sender Radio Capital. Doch der staatliche Kredit reiche nicht aus, um die stolze Alitalia auf Dauer in der Luft zu halten. (LS)

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