Flughafen Hamburg

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Bodenpersonal beklagt Arbeitsbedingungen

Der Flughafen Hamburg bekommt das Gepäck-Chaos seit Wochen nicht in den Griff. Nun hat sich das Bodenpersonal zu Wort gemeldet. Die Mitarbeiter beklagen das hohe Arbeitsaufkommen.

09.08.2017, 14:47 Uhr
Das Bodenpersonal des Hamburger Flughafens klagt über zu viel Arbeit.
Foto: Fraport AG

Mitarbeiter des Bodenpersonals am Flughafen Hamburg haben laut der Gewerkschaft Verdi in den vergangenen Wochen etwa 100 Gefährdungsanzeigen gestellt. Der massive Personalmangel beim Dienstleister Aviation Handling Services (AHS) würde zu Sicherheitsrisiken führen, heißt es. „Die Bedingungen werden immer schlimmer – und wer sich beschwert, dem wird mit Kündigung gedroht“, sagte ein Mitarbeiter des vom Flughafen beauftragten Unternehmens dem „Hamburger Abendblatt“. Der Dienstleister hält dagegen: Die Ursache für die hohe Auslastung sei saisonbedingt, man habe kurzfristig weitere Airlines übernehmen müssen.

Der Flughafen Hamburg fühlt sich nicht für die Gefährdungsanzeigen bei der AHS verantwortlich. Das sei die Sache des Dienstleisters. Direkte Mitarbeiter des Flughafens würden kaum solche Anzeigen stellen, so die Flughafensprecherin gegenüber der Zeitung. Der Airport suche aber nach neuen Mitarbeitern, hieß es in einem Bericht der „SHZ“. Das sei schwierig, da die Männer harte körperliche Arbeit leisten und eine Sicherheitsprüfung bestehen müssten. Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Flughafen dagegen vor, zu niedrige Löhne zu zahlen. (HD)

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