GDS-Aufschlag

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Brüssel prüft Lufthansa-Gebühr

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc hat bestätigt, dass sie die Distribution Cost Charge (DCC) der Lufthansa-Marken rechtlich überprüft. Darauf hat der europäische Reisevertrieb lange gewartet.

12.09.2017, 15:59 Uhr

Erst eine Anfrage im EU-Parlament brachte es an den Tag. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc bestätigte, dass der 16-Euro-Aufschlag auf GDS-Buchungen, der bei Lufthansa, Swiss und Austrian erhoben wird, rechtlich geprüft wird. Die Kommission untersuche, ob die Distribution Cost Charge „gegen den Code of Conduct for Computer Reservation Systems, also Vorschrift EC 80/2009, verstößt“.

Entsprechende Beschwerden liegen der EU-Kommission vor, seit Lufthansa den GDS-Aufschlag 2015 eingeführt hat. Bei der Überprüfung geht es um die Frage, ob die DCC eine Diskriminierung bestimmter elektronischer Vertriebskanäle gegenüber anderen elektronischen Vertriebskanälen darstellt. Also muss Bulc beurteilen, ob der Vertrieb über sogenannte Direktvertriebskanäle dem Vertrieb über GDS gleich zu stellen ist.

Offenbar hat die Ankündigung der Schwestergesellschaften British Airways und Iberia, ebenfalls einen Aufschlag zu erheben, Bewegung in die Sache gebracht. Die beiden Fluggesellschaften wollen ab November 2017 einen Aufschlag von 9,50 Euro erheben, wenn eine Buchung nicht über eine NDC-Technik vorgenommen wird. (GJ)

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