Geschäftsreisen

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Lieber persönlich als virtuell

Auch im Zeitalter der Digitalisierung bleiben echte Geschäftsreisen und persönliche Kontakte gefragt. Auch Taxi-Apps oder Airbnb werden von Unternehmen so gut wie gar nicht genutzt.

10.08.2017, 16:03 Uhr
Auch digitale Tools können das persönliche Geschäftstreffen nicht ersetzen.
Foto: Gettyimages

Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Kreditkartenabieters American Express. Demnach betrachten 75 Prozent der Unternehmen virtuelle Tagungen wie Videokonferenzen nur als Ergänzung zu Geschäftsreisen, nicht jedoch als Ersatz. Nahezu alle Unternehmen (87 Prozent) rechneten denn auch damit, dass ihre Reisetätigkeit 2018 gleichbleibend hoch sein wird.

Sogenannte innovative Trends und Reisedienstleister werden von der Wirtschaft nur wenig genutzt: Optionen wie Car Sharing, Taxi-Apps oder Privatzimmerplattformen spielen bei lediglich 16 Prozent der befragten Unternehmen eine Rolle. Wie schon mehrfach berichtet, haben Unternehmen vor allem bei Angeboten wie Airbnb und Uber starke Sicherheits- und Datenschutzbedenken und schließen deren Nutzung daher in ihren Reiserichtlinien aus.

Für die internen Abwicklungsprozesse hingegen sind der Umfrage zufolge digitale Systeme von Bedeutung: Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der befragten Unternehmen nutzt Online-Buchungssoftware oder die Online-Lösungen von Reisebüros. Die Nutzer gehen außerdem davon aus, dass der Einsatz digitaler Lösungen für das Reisemanagement in den kommenden Jahren steigt.

Als Prioritäten im Business Travel wurden genannt: Kostentransparenz und Kostenkontrolle (87 Prozent), einfache Abrechnung der Geschäftsreisen (86 Prozent) und Kostenanalyse (72 Prozent).

Forsa hat für die Umfrage Travel Manager in 304 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern befragt. (OG)

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