Glänzendes Ergebnis

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Emirates steigert die Profitabilität

So leicht wie früher fallen der größten Golf-Airline die Gewinne nicht mehr in den Schoß. Doch die Halbjahreszahlen verbessern sich erneut – trotz höherer Ausgaben für Kerosin.

13.11.2017, 11:28 Uhr
Mit ihren insgesamt 264 Großraumjets steuert Emirates 156 Destinationen in 84 Ländern an.
Foto: Emirates

Einen riesigen Gewinnanstieg fürs erste Geschäftshalbjahr (April bis September 2017) weist Emirates Airline aus. Aus einem Umsatz von 12,1 Mrd. US-Dollar (plus sechs Prozent) konnte ein Profit von 452 Mio. Dollar (plus 111 Prozent) erwirtschaftet werden. Das ist ein erstaunlich hoher Gewinnanstieg. Und das alles vor dem Hintergrund eines härteren Wettbewerbs und steigender Kerosinpreise – im Schnitt um 14 Prozent.

So sagt Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Group: „Dass die Emirates Group dennoch ihren Umsatz und die Gewinnentwicklung verbessert hat, spricht für die Tragfähigkeit unseres Geschäftsmodells sowie für die Leistung unserer Mitarbeiter.“ Allerdings gibt es auch einen Glücksfall für diese Entwicklung. „Die Abschwächung des US-Dollar im Verhältnis zu anderen wichtigen Währungen hat unsere Profitabilität begünstigt“, sagt Sheikh Al Maktoum.

Ausgezahlt hat sich auch die gedrosselte Expansion der Emirates Airline. Die steigerte die Anzal der angebotenen Sitzkilometer nämlich nur moderat um drei Prozent, setzte ab fünf Prozent mehr ab. So erhöhte sich der Sitzladefaktor von 75,3 auf 77,2 Prozent. Befördert wurden insgesamt knapp 29,2 Mio. Passagiere und damit vier Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Gleichzeitig verringerte sich bei der Fluggesellschaft die Zahl der Beschäftigten um drei Prozent auf 63.039 Mitarbeiter.

In den Monaten von April bis September 2017 nahm Emirates zehn neue Jets in Betrieb. Im Gegenzug für die sechs Boeing B-777 und vier Airbus A-380 wurden fünf ältere Flugzeuge ausgemustert. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2018 sollen noch vier ältere Maschinen ausgemustert werden und neun neue Jets die Flotte verstärken.

Zwar ist Emirates Airline mit insgesamt 142 bestellten A-380 mit Abstand größter Kunde für den Riesen-Airbus, doch gab es jüngst nur noch Bestellungen für Boeing. So wurde am vergangenen Wochenende eine Absichtserklärung zum Kauf von 40 Boeing B-787-10 (Dreamliner) unterzeichnet, die von 2022 an zur Auslieferung gelangen könnten. Auf der Dubai Airshow 2013 wurden zudem 150 B-777 geordert. Auch für dieses Fluggerät ist Emirates der weltweit mit Abstand größte Kunde. Doch mit dem längsten Dreamliner käme ein vollkommen neues Flugzeug in die Emirates-Flotte, was aber auch die Komplexität steigert. Dennoch sagt Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum: „Wie sehen die B-787 als eine großartige Ergänzung unserer B-777- und A-380-Flotte.“ (LS)

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