Heiligendamm

(0)

Ärger um fingierte Anzeige

Eine „GeKo Immobilien GmbH“ wollte darin das Hotel für 38 Mill. Euro verkaufen. Tatsächlich aber hat das Haus längst einen neuen Besitzer.

16.10.2013, 11:05 Uhr

Erst vor wenigen Monaten wurde das Hotel aus dem Insolvenz-Verfahren gekauft – und nun soll es erneut verscherbelt werden. Das zumindest behauptet eine Anzeige, die in der „Ostseezeitung“ geschaltet wurde. „Das ist extrem ärgerlich für uns. Wir haben den Insolvenz-Verwalter gebeten, rechtlich dagegen vorzugehen“, reagierte darauf der Geschäftsführer des Hotelbetreibers, Patrick Weber.

Als Hintergrund der Streitigkeiten vermuten Beobachter den Rechtsstreit zwischen dem Insolvenz-Verwalter und einem anderen Investor, der ebenfalls für das Grand Hotel geboten hatte, aber den Zuschlag nicht erhielt. „Noch heute Abend geht ein Abmahnschreiben gegen die Urheber der Anzeige raus“, sagte der Insolvenz-Verwalter Jörg Zumbaum.

Laut Verkaufsanzeige wollte eine „GeKo Immobilien GmbH“ aus Berlin 38 Mill. Euro für Heiligendamm haben. Das traditionsreiche Haus, in dem unter anderem der G8-Gipfel der wichtigsten Staaten stattgefunden hatte, erklärte im vorigen Jahr seine Zahlungsunfähigkeit.

Weitere Business Travel-News

Flughafen Köln/Bonn
(0)

Garvens wirft das Handtuch

Der Chef des Flughafens Köln/Bonn, Michael Garvens, scheidet nach wochenlanger öffentlicher Diskussion aus. Nun gab es eine einvernehmliche Trennung. mehr

 

Berlin
(0)

Neuer Hauptstadtflughafen soll 2020 eröffnen

In den vergangenen Jahren ist ein Eröffnungstermin nach dem anderen gekippt. Der neue aber soll jetzt sicher sein, versprechen die Verantwortlichen des BER. Es ist aber auch noch eine Weile hin. mehr

 

Drohende Schneefälle
(0)

ICE-Tempo wird gedrosselt

Aufgrund drohenden Schneefalls reduziert die Deutsche Bahn am Samstag und Sonntag auf diversen Strcken vorsorglich die Höchstgeschwindigkeit ihrer ICE-Flotte. Die einzelnen Fahrzeiten dürften dadurch laut Bahn um bis zu 20 Minuten länger werden. mehr

 

Lufthansa-Gruppe
(0)

Niki-Erstattung auch bei Reisebüro-Buchung

Zunächst hatte die Lufthansa-Gruppe vergünstigte Rückflüge für Niki-Passagiere geboten, die direkt gebucht hatten. Nun gilt das Angebot auch für in Reisebüros gebuchte Flüge. mehr

 
© 2017 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media