Homeland Security

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Bordelektronik eines Passagierjets gehackt

Auf dem US-Flughafen Atlantic City hackten sich Angreifer in die Bordelektronik einer Boeing B-757 – ohne Hilfe von innen. Die Hacker gehören zur Homeland-Behörde.

14.11.2017, 13:02 Uhr
Am Airport von Atlantic City konnten IT-Spezialisten die Bordelektronik einer abgestellten Boeing B-757 von außen hacken.
Foto: AC AIRPORT

Dass die Elektronik von Flugzeugen angreifbar ist, bewiesen Angehörige der Cyber-Security-Abteilung der Homeland-Behörde in den USA. Eher nebenbei ließ jetzt Robert Hickey, Manager des Aviation-Programms von Homeland, diese Information bei einer Rede heraus. Der Hack fand bereits im September 2016 statt. „Wir haben gerade einmal zwei Tage gebraucht, um eine Angriffsstrategie auf das W-LAN innerhalb des Flugzeugs zu entwickeln“, so Hickey.

Die Boeing B-757 stand zwei Tage auf dem Vorfeld des Flughafens. Das Team griff von außen und ohne Hilfe von innen an. Weitere Details sind geheim. „Niemand von uns hat das Flugzeug auch nur berührt.“ Das Team habe übliche Geräte genutzt, mit denen man ohne Probleme durch Sicherheitskontrollen komme.

Hickey betonte, dass neuere Flugzeugtypen wie die B-737max oder der Airbus A-350 mit besser gesicherten internen Kommunikationsinstrumenten ausgestattet seien. Ob das Team diese auch bereits getestet habe, sagte er nicht.

Der Sicherheitshinweis ist brisant, weil derzeit Flugzeuge in bisher nicht da gewesenem Umfang elektronisch aufgerüstet werden. Satelliten-Antennen, Kommunikationsoptionen für Passagiere, für Cockpit- und Kabinen-Crews sowie elektronische Daten über verschiedene Funktionsweisen der Flugzeuge selbst. Deshalb sind hohe Sicherheitsstandards von essentieller Bedeutung. (GJ)

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