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Kräftiger Gewinnsprung

Die Travel Management Company HRG legt die Zahlen für das erste Geschäftshalbjahr 2016/17 vor. CEO David Radcliffe meldet trotz rückläufiger Buchungen ein Umsatz- und Gewinnplus.

29.11.2016, 11:22 Uhr
HRG-CEO David Radcliffe sieht sein Unternehmen trotz eines herausfordernden Marktumfeldes auf Kurs.
Foto: HRG

Die Geschäftsreise-Kette HRG konnte im Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftshalbjahr 2016/17 ihre Umsätze um insgesamt fünf Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf umgerechnet 191,8 Mio. Euro steigern. Der operative Gewinn des Dienstleisters legte gleichzeitig um satte 14 Prozent auf 23 Mio. Euro zu.

Im Kerngeschäft Business Travel konnte die internationale Travel Management Company (TMC) mit Sitz im britischen Basingstoke ihre Umsätze um 3,6 Prozent auf gut 174 Mio. Euro steigern. Der operative Gewinn lag bei 20 Mio. Euro und damit um 12,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die positiven Zahlen wurden dabei trotz eines Rückgangs der Transaktion um sechs Prozent und – auf Basis konstanter Wechselkurse – gesunkener Reiseausgaben der Firmenkunden von immerhin elf Prozent erzielt. HRG-CEO David Radcliffe spricht daher von einer „robusten Performance“ seines Unternehmens.

Die Zahlen sind auch Beleg dafür, dass es HRG zunehmend gelingt, die eigenen Erlöse mit Hilfe von intelligenten Preismodellen und zusätzlichen (Beratungs-)Dienstleistungen neben der klassischen Transaction Fee zu stabilisieren und sogar zu steigern. Hinzu kommt gerade mit Blick auf den Gewinn auch ein straffes Kostenmanagement sowie ein Sparprogramm, dass immer stärker greift.

Auch wenn auf das klassische Travel-Management-Geschäft nach wie vor 90 Prozent der Umsätze von HRG entfallen, steigt die Bedeutung der zweiten Sparte Fraedom. Hier bietet HRG Buchungs-, Ausgaben- und Abrechnungslösungen als SaaS-Modell (Software as aService) an. Die Umsätze von Fraedom stiegen von März bis September um 20,6 Prozent auf 17,8 Mio. Euro. Der operative Gewinn der vor gut eineinhalb Jahren ins Leben gerufenen Sparte lag bei noch überschaubaren 3,1 Mio. Euro, legte aber im Vergleich zum Vorjahr um 22,7 Prozent zu. (MAJ)

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