Hurrikan „Irma“

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Florida im Ausnahmezustand

Der Hurrikan „Irma“ erreicht Florida. Auch viele Urlauber wurden evakuiert. Veranstalter bieten Umbuchungen und Stornierungen für die nächsten Tage. Unterdessen bedrohen weitere Wirbelstürme die Karibik.

10.09.2017, 10:22 Uhr

Der Hurrikan „Irma“ hat am Sonntag morgen deutscher Zeit Florida erreicht. Die ersten Ausläufer brachten Regenfälle mit sich, in Teilen Floridas fiel der Strom aus. In seinem Kurs auf die Inselgruppe der Florida Keys hat „Irma“ wieder an Kraft gewonnen. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami stufte den Wirbelsturm am Sonntagmorgen (Ortszeit) in die zweithöchste Kategorie 4 ein. „Irma“ erreichte demnach Windstärken von bis zu 210 Kilometern pro Stunde. Erwartet wird, dass der Sturm über ganz Florida hinwegzieht.

Mehr als 72.000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Die deutschen Reiseveranstalter hatten in den vergangenen Tagen ihre Gäste kontaktiert. Kreuzfahrt-Reedereien verlegten ihre Abfahrten. Einige Schiffe legten früher in Miami ab, um dem Sturm weiträumig ausweichen zu können. In Orlando bleiben die Disney-Themenparks voraussichtlich bis Montag geschlossen.

In der Dominikanischen Republik und auf Kuba kamen nach ersten Erkenntnissen keine Touristen zu Schaden. Auch hier gibt es Zerstörungen, aber nicht so stark wie auf den Karibik-Inseln St. Martin, St. Barts, St. Thomas, Barbuda und Anguilla. Dort wurden auch zahlreiche Hotels schwer beschädigt.

Deutsche Veranstalter haben Reisen in die Karibik und nach Florida abgesagt und bieten kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen. Bei der TUI gilt dies für alle Anreisen bis 14. September, bei Thomas Cook für die Dominikanische Republik bis 12. September, nach Kuba bis 14. September und nach Florida oder auf die Bahamas bis 15. September. Die DER Touristik bietet für Florida-Reisegäste ebenfalls bis zum 15. September Umbuchungen und Stornierungen, für die vom Sturm besonders schwer getroffenen Florida Keys bis zum 17. September.

Unterdessen haben sich in der Karibik zwei weitere schwere Wirbelstürme namens „Katie“ und „José“ gebildet. Bislang erwarten Meterologen aber keine ähnliche Zerstörungskraft wie bei „Irma“. (KH)

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