Italien

(0)

Unwetter im Norden, Hitze im Süden

Bei Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Im äußersten Nordosten brach am Donnerstagabend außerdem das Stromnetz zusammen.

11.08.2017, 09:05 Uhr

Laut dem Versorger E-distribuzione waren 70.000 Kunden in der Region Friaul-Julisch Venetien betroffen. Verschont blieben auch die Bahnstrecken nicht: Einige Züge hatten laut Nachrichtenagentur Ansa mehrere Stunden Verspätung.

Eine Frau wurde am Nachmittag in Cavallino-Treporti bei Venedig von einem umstürzenden Baum schwer verletzt, wie Ansa berichtete. Um die 50 Menschen hätten sich an die Unfallstationen der Krankenhäuser gewandt, nachdem die Orte Caorle, Jesolo und San Michele al Tagliamento und Portogruaro an der Adriaküste von einer Windhose getroffen worden waren. Sie seien von umherfliegenden Gegenstände leicht verletzt worden. Laut „Focus“ waren auch Deutsche betroffen. Die Meldung über einen Vermissten auf der Insel Albarella war laut der Zeitung „La Repubblica“ Fehlalarm.

Der Zivilschutz hatte vor Gewittern, Regenschauern und Hagel sowie starkem Wind in mehreren Regionen im Norden des Landes gewarnt. Stürmen sollte es auch auf Sardinien, in der Toskana wurde mit Gewittern gerechnet. Am Wochenende wahren mehrere Menschen bei schweren Unwettern in Norditalien gestorben.

In südlichen Landesteilen fiel dagegen kein Tropfen vom Himmel: Die Hitze hielt an und damit auch die Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr rückte wieder zu zahlreichen Einsätzen aus. Etwa 45 Mal wurden beim Zivilschutz Löschflugzeuge angefordert, darunter im Latium, wo sich auch die Hauptstadt Rom befindet, auf Sizilien und in Kalabrien. (dpa)

Weitere Business Travel-News

Insolvente Airline
(0)

Angebotsfrist für Niki endet

Am heutigen Freitag endet die Angebotsfrist für Niki. Zu den Interessenten gehören Niki Lauda und Ryanair. Ob TUIfly ein Angebot abgibt, ist noch unklar. mehr

 

Fusionsrunde
(0)

US-Hotelkonzern Wyndham übernimmt La Quinta

Die Mittelklasse-Hotels von La Quinta gehören nun zu Wyndham. Der US-Hotelriese bezahlt knapp zwei Milliarden Dollar. mehr

 

Bustouristiker kritisieren Monopol
(0)

Mit Karl Marx gegen Flixbus

Der Gütegemeinschaft Buskomfort wirft dem Monopolisten Flixbus vor, seine mittelständischen Partner auszubeuten. Im Fernbus-Bereich finde Karl Marx heute ein ideales Beispiel für den von ihm prognostizierten Konzentrationsprozess im Kapitalismus. mehr

 

Airbnb für Autos
(0)

US-Carsharing-Riese Turo steigt in deutschen Markt ein

Es ist die Zukunft oder der schlimmste Alptraum – je nachdem, welches Verhältnis man zu Autos hat. Auf speziellen Plattformen im Internet können Privatleute ihre Fahrzeuge an Fremde vermieten. Der Marktführer aus den USA hat große Pläne für den deutschen Markt. mehr

 
© 2018 FVW Medien GmbH, Alle Rechte vorbehalten
Impressum AGB Datenschutz Kontakt Media