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Privaturlaub nach Dienstreise?

Zunehmend möchten Kollegen an ihre Dienstreise noch ein paar private Urlaubstage dranhängen. „Ist das steuer- und versicherungsrechtlich überhaupt möglich?", fragt Leserin Marion S. BizTravel hat die Antwort.

12.06.2015, 14:31 Uhr
Foto: (M) Thinkstock/BizTravel

Bis vor gut vier Jahren galt ein striktes Aufteilungs- und Abzugsverbot: Arbeitgeber mussten nur eine lupenreine Dienstreise erstatten. Das hat sich geändert: Aus steuerrechtlicher Sicht ist inzwischen nichts mehr dagegen einzuwenden, wenn Reisende ihren Business-Trip um einige private Tage verlängern. Voraussetzung: Der dienstliche Anteil an der Geschäftseise beträgt mindestens 10 Prozent, und Zeit und Kosten werden anteilsmäßig genau zugeordnet. Theoretisch gilt das auch für die Flüge, es ist aber nichts dagegen einzuwenden, wenn der Arbeitgeber sie – wie bei einer reinen Dienstreise – voll übernimmt. Versicherungstechnisch muss der Arbeitnehmer allerdings selbst einstehen, wenn ihm auf der Rückreise etwas passiert. Die Fürsorgepflicht der Firma endet, wenn der beruflich bedingte Teil der Reise vor Ort erledigt ist.

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