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Ancillary-Verkauf startet an 170 Airports

Amadeus hat für Lufthansa eine Bezahllösung entwickelt, die den Verkauf für Zusatzleistungen an Check-in-Schaltern und Gates vereinfacht. Die Airline will damit noch im Juni an den ersten Flughäfen starten.

08.06.2017, 11:00 Uhr
Zusatzleistungen direkt beim Check-in lassen sich bei Lufthansa künftig mit Plastikgeld begleichen.
Foto: Lufthansa Group

Lufthansa will die Erlöse aus dem Verkauf von Zusatzleistungen pushen. Ein Hindernis war bisher die Abwicklung der Zahlungen. So mussten sich Passagiere mit Übergepäck zweimal, nämlich bei der Gepäckaufgabe und am Airline-Schalter anstellen. Am Gate war eine Zahlung grundsätzlich nicht vorgesehen. Nun hat Amadeus gemeinsam mit Dienstleister Ingenico eine Lösung entwickelt.

Kunden können damit Zusatzleistungen wie Übergepäck per Chipkarte (Debit-/Kreditkarte), Girocard oder mit kompatiblen digitalen Brieftaschen bezahlen. Das Flughafen-Personal kann an den Terminals außerdem Entschädigungszahlungen veranlassen, etwa wenn Fluggäste freiwillig von einem überbuchten Flug zurücktreten, teilt Lufthansa mit.

Der GDS-Betreiber vermarktet die Software als Amadeus Airport Pay. Sie sei an keine physische Flughafen-Infrastruktur gebunden, so dass Airline-Mitarbeiter und Bodenverkehrsdienstleister Zahlungen überall am Flughafen entgegen nehmen können. Lufthansa ist Pilotkunde. (GJ)

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