2000 neue Firmenkunden

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Airplus legt bei Umsatz und Gewinn zu

Die Weltwirtschaft wächst. Davon profitiert auch Airplus. Der Anbieter von Firmenkreditkarten konnte 2017 Umsatz und Gewinn kräftig steigern. Weiter zulegen will Geschäftsführer Patrick Diemer künftig vor allem in China und dem übrigen Asien.

von Martin Jürs, 11.04.2018, 18:02 Uhr
Airplus-Geschäftsführer Patrick Diemer setzt auf China.
Foto: Martin Joppen

Airplus blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: 2017 konnte der hierzulande führende Anbieter von Firmenkreditkarten seine Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 313 Mio. Euro steigern. Der operative Gewinn der Lufthansa-Tochter legte um rund zehn Prozent auf 43,5 Mio. Euro zu, nachdem es im Vorjahr hier nur ein stabiles Ergebnis gegeben hatte.

Der Kreditkarten-Dienstleister profitiert dabei nicht nur von weltweit 2000 neuen Firmenkunden, sondern auch von einer insgesamt positiven Konjunktur. Dies spiegelt sich auch in dem gesteigerten Transaktionsvolumen wieder, das im vergangenen Jahr über die verschiedenen Kartenlösungen von Airplus abgerechnet wurden. Weltweit legte das sogenannte Issuing-Volumen von 14 auf 15,3 Mrd. Euro zu – ein Plus von neun Prozent.

Besonders positiv entwickelte sich dabei das Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in China. Im Reich der Mitte erreichte Airplus erstmals ein Issuing-Volumen von über einer Milliarde Euro erzielen. Ein Ende des Wachstums ist damit nach Ansicht der Airplus-Chefetage noch lange nicht in Sicht. „Wir versprechen uns von der weiteren Entwicklung großes“, erklärte Patrick W. Diemer, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit Blick auf China.

Vorangetrieben werden sollen die Geschäfte in der Volksrepublik nach dem Willen von Diemer auch das Angebot virtueller Kreditkarten für Firmenkunden. Die sind in dem Riesenreich – anders als zum Beispiel hierzulande – bislang noch insgesamt verboten. Diemer hofft nun auf eine Ausnahme für das doch sehr spezielle Firmenkunden-Geschäft. Entsprechende Gespräche mit den Finanzbehörden in China liefen, so der Airplus-Chef. Noch in diesem Jahr könne es hier einen positiven Bescheid geben.

Ein weiterer Wachstumstreiber für Airplus war die im Mai 2017 erfolgte Übernahme des belgischen Kartenanbieters BCC Corporate. Der trug immerhin ein Transaktionsvolumen von 500 Mio. Euro sowie Erlöse in Höhe von neun Millionen Euro zum Geschäftsergebnis bei.

Patrick W. Diemer und sein Geschäftsführungskollege Roland Kern zeigten sich dann bei der Präsentation der Zahlen in der Zentrale in Neu-Isenburg mehr als zufrieden. Diemer sprach von einer „starken Performance“. Die setzt sich dabei im aktuellen Jahr fort: So lagen die über Airplus-Produkte abgerechneten Geschäftsreise-Umsätze von mittlerweile gut 51.000 Firmenkunden im ersten Quartal 2018 um sieben Prozent über dem entsprechenden Vorjahresquartal.

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