Aida und Co

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Kreuzfahrer-Boykott gegen Färöer

Aida und Hapag-Lloyd laufen auch in diesem Jahr die Inselgruppe zwischen Norwegen und Island nicht an. Grund sind deren brutale Walfangmethoden.

05.07.2016, 10:32 Uhr

Die Kreuzfahrtanbieter Aida und Hapag-Lloyd verzichten auch in diesem und im kommenden Jahr auf Anlandungen auf den Färöern. Die autonome Inselgruppe, die politisch zu Dänemark gehört, verfolgt äußerst brutale Walfangmethoden. Konkurrent TUI Cruises hingegen will mit Mein Schiff 4 die Schafsinseln weiterhin anlaufen.

Aida distanziere sich ausdrücklich vom Walfang, teilte das Unternehmen in einem Brief an das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Hagen mit. Die Färöer hatten im vergangenen Jahr sogar ein Gesetz erlassen, das Einheimische und Besucher dazu verpflichtet, jede Sichtung von Walen zu melden. Andernfalls drohten Geld- und Haftstrafen.

Auch TUI Cruises bezeichnet den Artenschutz als ein wichtiges Anliegen, „nach dem wir auch die Angebote für unsere Gäste ausrichten“. Die Waljagd auf den Färöern verurteile man aufs Schärfste, heißt es in einem Schreiben. Das touristische Angebote der Reederei auf den Inseln habe jedoch nichts mit dem Walfang zu tun. Dennoch werde man die Gäste auf der Reise aktiv über die Situation auf den Färöern „aufmerksam machen und so ein Bewusstsein für die Vorkommnisse in der Region schaffen“.

Das WDSF kritisiert seit Jahren die äußerst blutigen und grausamen Walmassaker der Färöer. Die Tiere werden in eine enge Bucht getrieben, wo sie von den Inselbewohnern öffentlich abgestochen werden. Um sie orientierungslos zu machen, werden ihnen zunächst Eisenhaken ins Blasloch gerammt. Danach schneiden die Menschen ihnen – noch lebend – Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durch. In den letzten Jahren wurden nach Angaben des WDSF mehr als 4000 Grindwale abgeschlachtet. (OG)

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