Indien

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Air India droht Landeverbot

Die staatliche Air India sowie die private indische Fluggesellschaft Kingfisher Airlines scheinen klamm zu sein. Sie bezahlen Berichten zufolge ihre Flughafenrechnungen nicht.

30.05.2011, 09:22 Uhr
Air India hat Berichten zufolge Probleme, Rechnungen zu bezahlen.
Foto: Air India

Daher drohen nun die Betreibergesellschaften der Flughäfen von Delhi und Hyderabad den beiden Fluggesellschaften mit Entzug der Landeerlaubnis. Das schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Ausgabe von Montag. Dort heißt es weiter, dass die Betreibergesellschaft GMR, in Delhi Partner von Fraport, noch umgerechnet 43,7 Mill. Euro von Air India erwartet. Kingfisher soll mit immerhin 136.000 Euro bei GMR in der Kreide stehen.

Air India musste bereits in der vergangenen Woche fünf Flüge streichen, nachdem der Treibstofflieferant sich aufgrund offener Rechnungen geweigert hatte, die Maschinen zu betanken. Die Fluggesellschaft will schon bald dem Luftfahrtbündnis Star Alliance beitreten. Wie das „Indien Magazin“ jüngst berichtete, soll es bereits im Juli soweit sein – zwei Jahre später als ursprünglich geplant.

Eine Fusion mit Indian Airlines hat den Prozess verlangsamt, ebenso wie technische Probleme sowie der harte Wettbewerb auf dem indischen Flugmarkt. Die Airline dürfte aber in jedem Fall vom Allianz-Beitritt profitieren: Durch die Mitgliedschaft in der Star kann Air India ihren Kunden deutlich mehr Flüge anbieten. Insbesondere das Langstreckenangebot wird dadurch größer – und die Preise für Langstreckentickets wettbewerbsfähiger.

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